Luxemburg-Stadt

Brand nach Feuerwerk zum Nationalfeiertag: CGDIS löscht 20 Quadratmeter große Fläche

Wegen des Feuerwerks kam es am Vorabend des Nationalfeiertags in der Hauptstadt zu einem Brand. Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) spricht von „Mini“-Flammen, die mit dem Fuß erstickt worden seien. Die Feuerwehr hingegen meldet eine rund 20 Quadratmeter große Brandfläche.

Lichterspektakel über Hauptstadt am Abend mit Feueralarm nach 17-minütiger Show

Ein 17-minütiges Lichterspektakel erhellte am Montagabend den Himmel über der Hauptstadt – und löste einen Brand aus Foto: Editpress/Georges Noesen

„Das Feuerwerk war wie immer ganz schön und wir hätten das natürlich nicht gemacht, wenn auch nur irgendwie eine Gefahr bestanden hätte“, betonte die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Mittwochmorgen beim sogenannten „City Breakfast“. Bei dem monatlichen Termin mit der Presse blickte sie auf den Nationalfeiertag und den Vorabend zurück.

Medienberichten zufolge soll es nach dem Feuerwerk am Montagabend einen kleinen Brand unter dem „Pont Adolphe“ gegeben haben, von dem aus die Raketen gezündet wurden. Lydie Polfer bestätigte am Mittwoch, dass das Feuerwerk Flammen auslöste. Von einem Brand wollte sie jedoch nicht sprechen. „Das war mehr als mini, die Leute vor Ort konnten die Flammen mit ihren Füßen austreten.“

Verschiedene Darstellungen

Die Feuerwehr beschrieb den Vorfall am Mittwochmorgen etwas anders: Die Pressestelle des „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“ sprach auf Nachfrage von einem „kleinen Vegetationsbrand unter der Brücke, von der das Feuerwerk gezündet wurde.“ Dieser habe sich während des Feuerwerks entwickelt. „Unsere Teams haben gleich nach dem Ende des Spektakels mit einem Fahrzeug eine 20 Quadratmeter große Fläche einer Wiese gelöscht.“

Bei der Einschätzung des Risikos von Vegetationsbränden stützt sich der CGDIS auf verschiedene Modelle. „Von sechs Stufen waren wir am 22. auf ‚moderat‘ (Niveau zwei von sechs). Das heißt nicht, dass es nicht brennen kann, sondern, dass die Ausbreitung begrenzt beziehungsweise langsamer ist“, so Cédric Gantzer, Abteilungsleiter der Generaldirektion bei der Feuerwehr, am Mittwoch.

In einem Gespräch vor den Feierlichkeiten hatte er vergangene Woche gegenüber dem Tageblatt erklärt, dass die Verantwortung und letztlich die Entscheidung über das Zünden des Feuerwerks bei der Stadt Luxemburg als Organisatorin liegen. Vor dem Hintergrund einer geltenden Hitzewarnung und der erhöhten Gefahr von Vegetationsbränden sagte er, dass die hohen Temperaturen zwar eine Rolle spielen, die Vegetation aber noch grün sei und kein Wind vorhergesagt werde.

2 Kommentare
Staater 25.06.202616:08 Uhr

Ech hun Angscht ... T'Madame Polfer wärt dach net ufänken liiicht dement ze gin ... nodeem war sie an dat wat tPompjeeen iwer dat Feierchen soen

JJ 25.06.202608:48 Uhr

Erstens sind solche Feuerwerke unnötig und teuer,zweitens spricht hier niemand von Feinstaub und Brandrisiko und drittens sind 20 Qm weniger als Lydies Wohnzimmer.Dass es im Sommer warm werden kann ist längst bekannt und Meisch hat Recht,es ist dann für jeden warm. Natürlich sind kranke und alte Menschen gefährdeter als andere aber dass man deswegen die ganze Gesellschaft zuhause einschliessen soll ist doch fraglich.Und wenn ein Obdachloser an Hitze stirbt weil er in der Sonne hockt ist das noch keine Ursache an jeder Ecke einen Samü parat zu stellen.Wie Meisch sagte: es ist für jeden warm. Anpassung scheint nicht unsere Stärke zu sein. Wie das TB ratschlagt: Im Schatten bleiben,viel trinken (keinen Alkohol) und Ruhe bewahren. Das wird schon. Hysterie ist ein schlechter Ratgeber.Gilt auch im Winter wenn bei drei Schneeflocken das ganze System zusammenbricht.

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