Eurovision Song Contest in Wien
Eva Marija zwischen Druck, Proben und Perfektion vor dem Halbfinale
Kurz vor dem zweiten ESC-Halbfinale zeigt sich Luxemburgs Kandidatin Eva Marija aufgeregt, emotional – und selbstkritisch. Zwischen Generalproben, Interviews und Perfektionsdruck spricht die Violinistin über ihre Erfahrungen.
Luxemburgs ESC-Kandidatin Eva Marija am Mittwoch zwischen den Proben. Natürlich mit Geige. Foto: Jessica Oé
Für die Violinistin bedeutet das am Mittwoch vor allem: üben, üben, üben – und dazwischen immer wieder Interviews und Social-Media-Clips. Schließlich muss auch Buzz generiert werden. Als die luxemburgische Presse Eva Marija kurz nach ihrem Auftritt in der ersten von drei Generalproben trifft, wirkt die junge Frau für einen Moment leicht erschöpft und gestresst. Doch nach einem kurzen Durchatmen ist das breite Lächeln sofort wieder da.
„Ich fühle mich frei, wenn ich auf der Bühne stehe“, antwortet sie auf die Frage, ob es sie stresse, ganz allein auf der großen Bühne zu performen. Tali und Laura Thorn konnten sich hingegen zumindest teilweise auf ihre Backgroundtänzer verlassen. „Aber das ist doch auch irgendwie die Message meines Songs: auf eigenen Beinen stehen zu können, tiefe Wurzeln zu entwickeln.“