Katastrophenschutz

Luxemburg beteiligt sich an Notfallübung im Kernkraftwerk Cattenom

Bei der Übung „Cattenom 2026“ testen Luxemburg, Frankreich und Deutschland die Abläufe im Ernstfall eines nuklearen Zwischenfalls.

Alle fünf Jahre findet eine Übung statt, die einen technischen Zwischenfall im Kernkraftwerk Cattenom simuliert

Alle fünf Jahre findet eine Übung statt, die einen technischen Zwischenfall im Kernkraftwerk Cattenom simuliert Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Luxemburg beteiligt sich am 4. und 5. Juni an der Übung „Cattenom 2026“. Die Maßnahme wird auf Initiative der französischen Behörden organisiert und simuliert einen technischen Zwischenfall im Kernkraftwerk Cattenom. Das teilte das Hochkommissariat für die nationale Sicherheit (HCPN) am Montag zusammen mit der Gesundheitsdirektion, dem Innenministerium sowie dem Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit mit. Dadurch sollen realistische Reaktionen ermöglicht und die Systeme unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden.

Die alle fünf Jahre stattfindende Übung soll die Vorbereitung und Zusammenarbeit der Behörden für den Fall einer Nuklearkrise testen und die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Frankreich, Luxemburg und Deutschland stärken. Im Fokus stehen neu organisierte Abläufe innerhalb der grenzüberschreitenden Warnkette. Besonderes Augenmerk liegt auf der Krisenkommunikation zwischen Behörden und Bevölkerung, um im Ernstfall schnell, einheitlich und zuverlässig zu informieren.

Luxemburg will mit der Übung insbesondere den Empfang und die Bearbeitung von Alarmmeldungen testen, die Umsetzung des staatlichen Krisenmanagementplans bei einem nuklearen Unfall bewerten sowie die Funktionsfähigkeit der Krisenstrukturen überprüfen. Zudem soll die Maßnahme die grenzüberschreitende Koordination und den Informationsaustausch mit den Nachbarländern stärken und eine kohärente Kommunikation mit den französischen Behörden sicherstellen.

Die Teilnahme erfolgt unter der Initiative „Lëtz prepare!“, die darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber großen Krisen zu stärken. (les)

2 Kommentare
Jek Hyde 02.06.202610:25 Uhr

Tschernobil ass duech uerg an domm Fehler vun den Operateuren bei esou engem Test an t'Loft geflunn :-(

Grober J-P. 01.06.202620:55 Uhr

"um im Ernstfall schnell, einheitlich und zuverlässig zu informieren. " Wo die Landeplätze der LAR sind um die Kinder nach Schlindermanderscheid auszufliegen, wenn es gekracht hat.
„Lëtz prepare!“, Auf was, in diesem Falle?
Redaktion, wisst ihr weiter nix?

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