Zwischen Niederfeulen und Fuussekaul

N15-Radar registriert mehr als 1.300 Verstöße in vier Monaten

Seit Mai hat der Abschnittsradar auf der N15 insgesamt 1.373 Verkehrssünder erfasst. Fast die Hälfte der Fahrzeuge war im Ausland zugelassen.

Der neue Abschnittsradar auf der N15 ist seit dem 18. Mai 2026 offiziell in Betrieb

Der neue Abschnittsradar auf der N15 ist seit dem 18. Mai 2026 offiziell in Betrieb Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

1.373 Verkehrssünder hat der neue Abschnittsradar auf der N15 zwischen Niederfeulen und Fuussekaul zwischen dem 18. Mai und dem 24. September 2026 erfasst. Unter den registrierten Fahrzeugen waren 379 Lastwagen. Das geht aus der Antwort von Innenminister Léon Gloden (CSV) auf eine parlamentarische Anfrage der DP-Abgeordneten André Bauler und Luc Emering vom 17. September hervor. 45,59 Prozent der dokumentierten Verstöße entfielen demnach auf Fahrzeuge mit ausländischer Zulassung.

Radar nach tödlichem Unfall installiert

Der Radar wurde als Reaktion auf einen schweren Verkehrsunfall im vergangenen Jahr errichtet, der fünf Menschenleben forderte. Am 1. September 2025 waren auf der N15 auf dem Abschnitt zwischen Feulen und Heiderscheid ein Auto und ein Lieferwagen frontal aufeinandergeprallt. Beide Fahrzeuge brannten vollständig aus. Für die Insassen kam jede Hilfe zu spät. Es war der schwerste Unfall, den Luxemburg in den vergangenen Jahrzehnten zu verzeichnen hatte.

Als Konsequenz aus dem Unglück wurde auf dem betroffenen Streckenabschnitt ein Radar errichtet. Seit dem 18. Mai 2026 ist die Anlage offiziell in Betrieb. (les)

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