Nach Drohungen

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert

Die Europaschule Kirchberg bleibt am Montag wegen bedrohlicher Graffiti geschlossen. Laut Staatsanwaltschaft waren die Ermittlungen erfolgreich, wodurch der Urheber der Drohungen identifiziert werden konnte.

Drohung auf weißer Klotür geschrieben, Symbolbild für Bedrohung und Sicherheit in öffentlichen Toiletten

In Sanitäranlagen der Schule wurden „besorgniserregende“ Drohungen gefunden Foto: Editpress/ Sandra Schmit

Für die Schüler der Europaschule Kirchberg beginnt die Woche anders als gewohnt. Die Schule bleibt am Montag wegen „besorgniserregender Graffiti“ geschlossen. Das teilt die Luxemburger Staatsanwaltschaft am Montagmorgen mit.

Auf einer Toilettentür soll laut RTL die Nachricht „Sidd prett“ (Engl. Original: „Be ready“) entdeckt worden sein. Daraufhin rückte die Polizei an. Seit 6 Uhr seien schwer bewaffnete Einheiten und ein Suchhund vor Ort. Laut RTL besteht der Verdacht auf eine angekündigte Schießerei.

Die Staatsanwaltschaft spricht in ihrer Mitteilung nicht explizit von der Gefahr einer möglichen Schießerei. Sie teilt allerdings mit, dass vergangene Woche Drohungen in Sanitäranlagen der Schule entdeckt wurden. Die Polizei habe diesbezüglich unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Auch die Polizei bestätigte gegenüber dem Tageblatt, dass sie über Drohungen informiert worden sei. Zum Inhalt der Drohung wolle sie sich derzeit jedoch nicht äußern. Auch den Verdacht auf eine angekündigte Schießerei wollte sie nicht bestätigen, sondern lediglich, dass Polizeipatrouillen vor Ort seien, die die Umgebung rund um die Europaschule überprüfen.

Verdächtige Person identifiziert

In einem weiteren Schreiben teilte die Staatsanwaltschaft am Montagvormittag mit, dass die Polizei die mutmaßlich verantwortliche Person ermittelt habe. Es handele sich um eine minderjährige Person. Zugleich erinnerte die Staatsanwaltschaft an die möglichen Folgen einer solchen Gewaltandrohung. Sie könne eine Straftat darstellen und mit Geldstrafe sowie fünf bis acht Tagen Freiheitsentzug geahndet werden. Darüber hinaus könne ein derartiger Vorfall bleibende Spuren bei Betroffenen sowie der Schulgemeinschaft hinterlassen.

Präventivmaßnahme

Die Eltern der Schüler wurden am Sonntag per E-Mail über die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen und die präventive Schließung informiert, schreibt RTL. Sicherheitskräfte der Schule haben allen Ankommenden den Zutritt verwehrt. Für Schüler, die nicht ohne Weiteres nach Hause zurückkehren können, wurde vor Ort eine Betreuung eingerichtet, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Bereits gegen 9 Uhr erschien das Gelände rund um die Schule menschenleer. Der Großteil der Eingänge und Türen sind verriegelt. Das Tageblatt konnte dort weder Polizei noch Schüler antreffen – nur das Sicherheitspersonal der Schule. (WiR)

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/
Gegen 9 Uhr ist kaum mehr jemand rund um die Schule anzutreffen

© Foto: Editpress/ Fabrizio Pizzolante

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/

© Foto: Editpress/ Fabrizio Pizzolante

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/

© Foto: Editpress/ Fabrizio Pizzolante

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/
Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/

© Foto: Editpress/ Sandra Schmit

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/

© Foto: Editpress/ Sandra Schmit

Europaschule auf Kirchberg bleibt am Montag geschlossen – verdächtige Person identifiziert
/

© Foto: Editpress/ Fabrizio Pizzolante

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren