„Critical Mask“ von „ProVelo“

Verkleidet und auf dem Rad durch die Hauptstadt

Seit Altweiberdonnerstag sind die „Fuesboken“ in Luxemburg unterwegs. Am Freitagabend fuhren sie gemeinsam und verkleidet durch die Hauptstadt – mit einem ernsten Hintergrund.

Radfahrer bei der ProVelo Critical Mask Tour am Freitagabend mit Schutzmasken in der Stadt unterwegs

„ProVelo“ organisierte am Freitagabend die „Critical Mask“-Tour Foto: Editpress/Alain Rischard

Darauf hinweisen, dass es noch Verbesserungspotenzial bei der Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern gibt – das ist das Ziel einer sogenannten „Critical Mass“. Dabei fahren Menschen in großen Gruppen mit ihren Fahrrädern durch Innenstädte, um ein Zeichen zu setzen. Passend zur Karnevalszeit stand eine von „ProVelo“ organisierte Tour am Freitagabend unter dem Motto „Critical Mask“.

Verkleidet und auf dem Rad durch die Hauptstadt
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© Foto: Editpress/Alain Rischard

Verkleidet und auf dem Rad durch die Hauptstadt
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© Foto: Editpress/Alain Rischard

Verkleidet und auf dem Rad durch die Hauptstadt
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© Foto: Editpress/Alain Rischard

Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich um 18 Uhr auf dem Glacis in Luxemburg-Stadt. Verkleidet und mit guter Laune sensibilisierten sie für das Fahrrad als Verkehrsmittel. In einer Pressemitteilung zu der Veranstaltung hatte die gemeinnützige Vereinigung „garantierten Spaß für die ganze Familie“ versprochen – und danach sah es auch aus. (sas)

2 Kommentare
Dunord Hagar 14.02.202618:13 Uhr

Anstatt “Critical Mask” kann man bei den 1.800 clownischen Gummi- und Eisentreter der Goldschmit-Truppe wohl eher von “Clinical Mass” reden. Um das Sicherheitspotential der Zweiradcowboys zu vergrössern wäre ein fernbleiben der Stadtgebiete wohl die beste Therapie.

ProVelo, aber... 14.02.202611:56 Uhr

"Darauf hinweisen, dass es noch Verbesserungspotenzial bei der Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern gibt"
Vor allem bei den Radfahrer*innen selbst! Erstaunlich wie wenig bei Vielen ihr eigenes Leben wert ist. Ohne Licht, ohne Rückstrahler und schön dunkel gekleidet, damit auch ja niemand sie sieht, vor allem wenn sie neben den Pflichtradwegen auf kurvenreichen Straßen durch Wälder fahren. Und die Ausreden (bei Rädern zu Trainingszwecken braucht man kein Licht usw. am Rad anzubringen) sind dann ob des Umfangs und Alters der "Täter" sowas von an den Haaren herbei gezogen... Die, die tatsächlich trainieren sind meist vernünftiger und tragen z.B. Leuchtwesten.
Das schreit nach einer Anpassung des "Code de la route" und nach wesentlich mehr Kontrollen.
Oder ist dieses Verhalten etwa eine moderne Selbstmord-Möglichkeit???

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