Ministerium bestätigt

Alain Becker verliert Posten als Chef der Direktion für zivile Sicherheit

Alain Becker ist nicht mehr Chef der Direktion für zivile Sicherheit im Innenministerium. Präsident des CGDIS bleibt er laut Ministerium bis zum Ende seiner Amtszeit.

Alain Becker war bislang Chef der Direktion für zivile Sicherheit im Innenministerium und bleibt Präsident des CGDIS

Alain Becker war bislang Chef der Direktion für zivile Sicherheit im Innenministerium und bleibt Präsident des CGDIS Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Alain Becker ist nicht mehr Chef der Direktion für zivile Sicherheit im Innenministerium. Das hat das Ministerium am Dienstag auf Anfrage des Tageblatt bestätigt. Zuvor hatte RTL über die Personalentscheidung berichtet.

„Wir bestätigen die Entscheidung, dass Alain Becker nicht mehr Generaldirektor der Generaldirektion für Zivilsicherheit des Innenministeriums ist“, teilte das Ministerium mit. Weitere Details zu Personalentscheidungen würden nicht kommuniziert. Laut RTL soll Becker weiter im Ministeriumskabinett verbleiben und künftig für die internationalen Beziehungen im Bereich der zivilen Sicherheit zuständig sein.

Becker gibt keine weiteren Details bekannt

Im Gespräch mit dem Tageblatt wollte Becker keine weiteren Details bekannt geben. Er meinte lediglich, dass er sich nichts vorzuwerfen und seine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt habe. Das ehemalige LSAP-Gemeinderatsmitglied in Düdelingen wurde vom damaligen Innenminister Dan Kersch (LSAP) ins Innenministerium berufen und Anfang 2025 von Innenminister Léon Gloden (CSV) als „Premier Conseiller de Gouvernement“ für weitere sieben Jahre bestätigt.

Becker bleibt dem Innenministerium zufolge jedoch Präsident des CGDIS. Er werde diese Funktion bis zum Ende seines laufenden Mandats ausüben, welches am 31. Dezember ausläuft.

Die Generaldirektion war im Sommer unter anderem wegen ihrer Kommunikation zur Rauchentwicklung infolge der Waldbrände im belgischen Naturpark Hohes Venn in die Kritik geraten. Der Rauch war auch über Luxemburg gezogen. Eine erste amtliche Warnung zu „möglichen unangenehmen Gerüchen“ erfolgte erst am Sonntagnachmittag, obwohl der Rauch seit Samstagabend in Luxemburg zu vernehmen war. Der deutsche Katastrophenschutz warnte im nordwestlichen Rheinland-Pfalz bereits am Samstagnachmittag vor Rauch, Brandgeruch und Ascheregen. Bewohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. Menschen in den Regionen rund um Wittlich und die Mittelmosel wurden stellenweise angehalten, Klimaanlagen abzuschalten. Warnungen, die in Luxemburg erst von den Gemeinden an die Bewohner weitergegeben und nur am Sonntagabend per Pressemitteilung von der Luxemburger Regierung kommuniziert wurden. (DJ, siw)

4 Kommentare
Nomi 12.10.202613:38 Uhr

Mir brauchen net fir all staatlech an parastaatlech Organisatio'un een Direkter mat administrativem Staff. Do kann vill Stei'ergeld gespuurt ginn !!

Posti 16.09.202608:29 Uhr

Posten werden ausgeweckselt usw.
wie siehts denn aus mit dem Migrationsskandal?
unterm Teppich,oder ??

Epistokrat 15.09.202615:51 Uhr

Wäre die Windrichtung eine andere gewesen, wäre der Mensch noch im Amt...

Lucilinburhuc 15.09.202615:41 Uhr

Vielleicht auch besser so. Anstatt Einen offentlich an den Pranger zu stellen, wird das intramuros geregelt.

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