Quality of Work Index

CSL sieht „klare Tendenz nach unten“ bei den Arbeitsbedingungen

Die Arbeitnehmerkammer veröffentlicht ihre alljährliche Studie zur Arbeitsqualität in Luxemburg – und beklagt einen Negativrekord. Burn-out, Depressionsrisiken und Suizidgedanken nehmen stark zu.

CSL-Präsidentin Nora Back präsentiert Quality of Work Index zu schlechten Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz

Schlechte Arbeitsbedingungen machen krank: CSL-Präsidentin Nora Back bei der Präsentation des diesjährigen Quality of Work Index Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Arbeitsbedingungen in Luxemburg haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. Zumindest wenn es nach dem Quality of Work Index geht, den die Arbeitnehmerkammer („Chambre des salariés“, CSL) jedes Jahr in Kooperation mit der Universität Luxemburg ermittelt. Im Jahr 2025 sank der Wert auf ein Rekordtief von 53,4 Punkten, der niedrigste Wert seit Beginn der Datenerhebungen 2014 – und sogar niedriger als im Pandemiejahr 2020, dem bisherigen Tiefpunkt. David Büchel, Arbeitspsychologe bei der CSL, sprach am Mittwochmorgen bei der Pressekonferenz von einer „strukturellen Verschlechterung“. CSL-Präsidentin Nora Back stellte eine „klare Tendenz nach unten“ fest.

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