Ökologische Transition
CSL und Méco fordern Kohärenz bei sozialem Leasing und Dienstwagenregelung
Die Regierung plant, die Dienstwagenbesteuerung zu reformieren und ein „soziales Leasing“ für Elektroautos einzuführen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz fordern die CSL und der „Mouvement écologique“ Nachbesserungen.
Claude Roeltgen, Sylvain Hoffmann (beide CSL), Blanche Weber und Marc Krier (beide Méco) Fotos: Editpress/Fabrizio Pizzolante, Julian Stratenschulte/dpa
Gute Idee, verbesserungswürdige Durchführung: So lässt sich die gemeinsame Position der Arbeitnehmerkammer (CSL) und des „Mouvement écologique“ (Méco) zusammenfassen. „Um die im PNEC festgeschriebenen Ziele zu erreichen, braucht es neue Impulse“, stellt CSL-Direktor Sylvain Hoffmann mit Blick auf den Luxemburger Fuhrpark fest. Im „Plan national intégré en matière d’énergie et de climat du Luxembourg“ steht, dass dieser bis 2030 zu 49 Prozent aus Stromern bestehen soll. Derzeit liegt der Anteil an Elektro- und Hybridfahrzeugen bei 14 Prozent. „Wichtig ist, dass wir die sozial Schwächeren mitnehmen.“
Méco-Präsidentin Blanche Weber begrüßt die gemeinsame Initiative, weil die ökologische Transition zusammen gedacht werden müsse. „Die beiden Projekte haben über das Dossier hinaus eine Symbolkraft“, meint Weber. Sie würden nämlich die Frage, ob die Regierung die ökologische Transition mit der nötigen Konsequenz angehe, beantworten.