Transition in Luxemburg

Das aktuelle CNS-System treibt Trans-Personen auf den Schwarzmarkt

In Luxemburg zwingt die Nationale Gesundheitskasse Trans-Personen zur psychiatrischen Behandlung. Damit schränkt sie ihr Recht auf Selbstbestimmung ein und treibt Menschen auf den Schwarzmarkt. Intersex & Transgender Luxembourg warnt, die Politik lässt sich Zeit.

Der Kampf für die Rechte von Trans-Personen in Luxemburg geht weiter

Der Kampf für die Rechte von Trans-Personen in Luxemburg geht weiter Foto: Editpress/Tania Feller

„Wir zwingen Menschen zur psychiatrischen Behandlung, die keine brauchen – und benachteiligen diejenigen, die dringend darauf angewiesen sind, weil gesunde Personen die Termine blockieren.“ Das sagt Erik Schneider, Facharzt für Psychotherapie und Psychiatrie, von Intersex & Transgender Luxembourg (ITGL). Selena Pinto, ebenfalls bei ITGL aktiv, stimmt ihm zu. Dabei sitzen die beiden im Rainbow Center und sprechen mit dem Tageblatt über eine Prozedur, die vor allem für Trans-Menschen in Luxemburg immer noch eine Voraussetzung ist: den Gang in eine psychiatrische Praxis.

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