Interview mit Nora Back

„Dës Kéier solle se sech hiren Thüringer selwer siche goen“

Kurz vor dem 1. Mai zieht OGBL-Präsidentin Nora Back im Gespräch mit dem Tageblatt Bilanz, blickt auf die kommende Tripartite – und verrät, was mögliche Besucher aus der Regierung auf dem Gewerkschaftsfest erwarten könnte.

OGBL-Präsidentin Nora Back spricht zu den im vergangenen Jahr erlebten Angriffen der Regierung auf Gewerkschaften

Hat von der Regierung im vergangenen Jahr Angriffe an allen Fronten erlebt: OGBL-Präsidentin Nora Back Foto: Editpress/Alain Rischard

Tageblatt: Frau Back, ist dieser 1. Mai der wichtigste seit Langem? Sogar wichtiger als im vergangenen Jahr?

Nora Back: Würde ich schon sagen. Das ist ein außerordentlicher 1. Mai, in dem Sinn, dass wir wirklich in einem Spannungsfeld mit der Regierung stecken und kurz vor einem großen Konflikt stehen. Und momentan ist auch keine Entspannung in Sicht. Wir haben die Tripartite, da gehen wir konstruktiv rein. Aber es ist so viel passiert. Wir sind so stark angegriffen worden an allen großen Fronten, dass das schon eher ein kämpferischer 1. Mai ist. Der letzte in diesem Stil war 2022, als wir die Index-Tripartite hatten.

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