Der Druck auf die Luxemburger Trinkwasserinfrastruktur hat nachgelassen: Das Wasserwirtschaftsamt beendet die Mitte Juli ausgerufene Wachsamkeitsphase. Für die Gewässer im Land gilt das allerdings nicht – dort bleibt die Lage kritisch.
Der Regen der vergangenen Tage scheint den Luxemburger Gewässern nicht viel genützt zu haben. Wie das Wasserwirtschaftsamt mitteilt, haben viele Flüsse und Bäche im Land noch immer extrem niedrige Pegel.
Hitze und ausbleibender Regen bereiten den Luxemburger Gewässern immer mehr Probleme. Einige Bäche sind komplett versiegt, größere Flüsse erreichen historische Niedrigwerte. Im Pfaffenthal steht das Wasser der Alzette nur noch fünf Zentimeter hoch.
In Luxemburgs Flüssen und Bächen zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels schon heute. Um Fischbestände zu schützen, setzt die Regierung vor allem auf Renaturierung.