Interview

Guy Foetz über das Portal paroles.lu: „Wir wollen die Leute mobilisieren“

Guy Foetz ist pensionierter Ökonomielehrer, saß jahrelang für „déi Lénk“ im Stadtrat von Luxemburg und hat nun das linke Internetportal „Paroles“ mitgegründet. Seit Ende Februar publizieren die Aktivisten zwei Artikel pro Woche. Ein kurzes Gespräch über Kriegsgefahr und die Herausforderungen alternativer Medien.

Porträt von Guy Foetz, Gründer des alternativen Mediums, im modernen Büro mit Laptop und Mikrofon

Guy Foetz hat ein alternatives Medium gegründet Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Tageblatt: Herr Foetz, worum geht es bei „Paroles“?

Guy Foetz: Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft und wir wollen aus dieser Gesellschaft heraus. Paroles ist ein klar links orientiertes Portal. Die wichtigste Problematik ist heute die weltweit um sich greifende Vorbereitung auf den Krieg. Wir sehen das überall. Es ist erschreckend, wie viele Menschen sich nicht bewusst sind, was gerade passiert. Bei uns sieht man, wie Leute mit ihren Kindern zum Tag der offenen Tür auf den Herrenberg gehen und den Umgang mit Waffen üben.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

zweite Verhandlungsrunde

Tripartite gerät wegen Mindestlohn ins Stocken