Foire agricole
Werden Landwirte im Süden von Luxemburg benachteiligt?
Die „Foire agricole“ in Ettelbrück fand dieses Jahr mit einer Rekordzahl von 380 Ausstellern statt. Von über 1.800 landwirtschaftlichen Betrieben in Luxemburg haben jedoch verhältnismäßig wenige ihren Sitz im Süden des Landes. Deren Herausforderungen sind deshalb umso größer.
Nicht alle Bauern sind gleich: Im Süden von Luxemburg kämpfen Landwirte mit Problemen, die ihre Kollegen im Rest des Landes weniger hart treffen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Von Freitag bis Sonntag haben mehr als 54.000 Menschen den „größten Bauernhof der Großregion“ besucht, wie die Organisatoren ihre „Foire agricole“ in Ettelbrück gerne nennen. Bereits bei der Eröffnungsfeier stellte Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) im Hinblick auf das neue Luxemburger Agrargesetz für 2028 klar: „Das Budget für die Landwirtschaft soll gekürzt werden. Vorgesehen sind aktuell 25 Prozent weniger als das, was wir derzeit haben. Das können wir so nicht akzeptieren, denn wir fördern immer mehr für und von unseren Landwirten. Also benötigen wir auch die notwendigen finanziellen Mittel.“