„Ein Sozialdialog, wie er sein soll“

Minister Wilmes, OGBL und LCGB präsentieren neuen Kollektivvertrag für Staatsbedienstete

Nach zwei Jahren Verhandlungen präsentieren Minister Serge Wilmes, OGBL und LCGB einen „modernen“ Kollektivvertrag mit verbesserten Gehaltsstrukturen, neuen Prämien und angepasster Einteilung für rund 2.500 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Dabei feiern sie außerdem einen gelungenen Sozialdialog.

Unterschrift des neuen Kollektivvertrags für Staatsbedienstete, gültig ab 1. Mai, offizielles Dokument und Handschlag

Der neue Kollektivvertrag für Staatsbedienstete ist unterzeichnet und tritt am 1. Mai in Kraft Foto: Editpress/ Raffael Wilmes

„Was wir in den zwei Jahren erreicht haben, lässt sich zeigen.“ Mit diesem Zitat von Bento Pires (LCGB) lässt sich die Stimmung auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag zu dem neuen Kollektivvertrag der Staatsbediensteten bestens beschreiben. Serge Wilmes (CSV), Minister des öffentlichen Dienstes, Alain Rolling (OGBL) und Bento Pires (LCGB) stellten in den Räumlichkeiten des Ministeriums auf dem Kirchberg die Ergebnisse ihrer Verhandlungen vor und setzten anschließend ihre Unterschriften unter den Vertrag.

Der alte Kollektivvertrag stammte noch aus dem Jahr 2016, wurde bereits zweimal verlängert und war nicht mehr zeitgemäß, sagte der Minister für den öffentlichen Dienst. Die Regierung hätte demnach entschieden, den alten Text nicht nur anzupassen, sondern gleich einen komplett neuen aufzusetzen. Die Gewerkschaften waren einverstanden. So seien die langen Verhandlungen nicht auf etwaige schleppende oder zähe Diskussionen zurückzuführen, sondern auf umfassende Verhandlungen rund um den komplett neuen Vertrag.

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