„AI ≠ Human“
Neue Sensibilisierungskampagne warnt vor Gefahren durch Chatbots
Das Bildungsministerium reagiert mit einer neuen Sensibilisierungskampagne auf die Resultate des „Bee Secure Radar 2026“. Ziel ist, den bewussten Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu fördern, menschliche Beziehungen zu stärken und Risiken sozialer Abhängigkeit durch KI-Nutzung zu mindern.
Slogans der neuen KI-Sensibilisierungskampagne Foto: Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse
Das Bildungsministerium hat am Donnerstag eine neue Sensibilisierungskampagne über den täglichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) eingeleitet. Die Kampagne „AI ≠ Human“ richtet sich an junge Menschen zwischen zwölf und 30 Jahren sowie deren Umfeld. Ziel ist es, einen bewussten Umgang mit KI zu fördern, die Relevanz authentischer menschlicher Beziehungen hervorzuheben und das eigenständige Denken zu stärken.
Die Nutzung von KI und Chatbots ist für viele inzwischen fester Bestandteil des Alltags geworden – auch bei jungen Menschen, schreibt das Bildungsministerium in einer Pressemitteilung am Donnerstag. Sie ist ein nützliches Instrument, das diverse Arbeiten wesentlich erleichtert und beschleunigt. Der „Bee Secure Radar 2026“ hat allerdings gezeigt, dass KI für viele Nutzer bereits deutlich mehr als nur ein Instrument ist. 17 Prozent der 17- bis 30-Jährigen gaben in Umfragen an, dass sie KI als Freund sehen. 20 Prozent nutzen sie als Mittel gegen Einsamkeit. Die Hälfte der Nutzer hole persönliche Ratschläge bei ihr ein.