Chamber

Opposition fordert Stahl-Tripartite, Regierung bremst

Seit der Ankündigung von ArcelorMittal, die Zukunft von bis zu 1.150 Arbeitsplätzen einer Prüfung zu unterziehen, fordert Mars Di Bartolomeo, langjähriger Parlamentarier und Vizepräsident der Chambre des Députés, die umgehende Einberufung einer nationalen Stahl-Tripartite.

Stahl-Tripartite Treffen mit hitziger Diskussion im Sozialdialog über Industrie und Arbeitnehmerrechte

Stahl-Tripartite als heißes Eisen im Sozialdialog? Foto: Editpress/Julien Garroy

Zuvor hatten bereits die Gewerkschaften OGBL und LCGB hatten bereits zuvor diese Forderung erhoben, um schnellstmöglich auf das drohende Szenario einer „Delokalisierung“ von Arbeitsplätzen nach Polen und Indien reagieren zu können.

CSV-Arbeitsminister Marc Spautz versucht derweil, die Wogen zu glätten. ArcelorMittal habe die kursierenden Zahlen dementiert, zudem sei der Ausgang der internen Untersuchung noch unklar. Darüber hinaus wolle der Minister mit der Einberufung des außerplanmäßigen Kriseninstruments der nationalen Tripartite den laufenden regulären Verhandlungen zum neuen Stahlabkommen „Lux 2030“ nicht vorgreifen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

zweite Verhandlungsrunde

Tripartite gerät wegen Mindestlohn ins Stocken