Pascal Gillen kümmert sich um den Radsport, fungiert aber auch als Allrounder in der Sportredaktion. Sammelte u.a. Erfahrungen bei 11Freunde oder als TV-Kommentator.
Jeff Strasser war nach dem Klassenerhalt erleichtert. Für den 51-Jährigen war der Sieg eine Mischung aus einer stabilen Defensivarbeit, den richtigen Entscheidungen in den Schlüsselmomenten und am Ende auch der Lohn aus den Trainingseinheiten.
Es ist mehr als nur ein letzter Test vor der Flandern-Rundfahrt am Sonntag: Am Mittwoch steht mit „Dwars door Vlaanderen“ der nächste große flämische Klassiker an. Wout Van Aert gilt in Abwesenheit von Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar als einer der großen Favoriten. Luxemburger sind beim Männer-Rennen nicht am Start.
Nach dem 2:0-Auswärtserfolg auf Malta hat Luxemburg auch das Rückspiel gewonnen. Im Stade de Luxembourg schlug die Elf von Jeff Strasser am Dienstagabend den Inselstaat mit 3:0 – und feiert damit den Klassenerhalt in Liga C der Nations League.
Die luxemburgische U21 musste sich am Donnerstagabend in Differdingen mit 1:5 Frankreich geschlagen geben. Die Elf von Mario Mutsch verpasste vor allem die Anfangsphase der Partie und lag bereits nach 19 Minuten mit 0:3 zurück.
Am Mittwoch startet Alex Kirsch bei der Tour of Bruges in seine Klassiker-Kampagne. Mit Platz 24 beim Omloop Het Nieuwsblad zum Auftakt der Saison deutete der 33-Jährige bereits an, dass in diesem Frühjahr mit ihm zu rechnen ist. Bei den kommenden Rennen will er seinem Team mit seiner Erfahrung weiterhelfen, aber auch eigene Resultate einfahren.
Am Wochenende waren wieder einige luxemburgische Radsportler auf den Straßen Europas aktiv. Im Fokus stehen drei Luxemburger, die bei der am Montag beginnenden Katalonien-Rundfahrt starten.
Isaac del Toro feiert seinen zweiten Rundfahrt-Sieg der Saison: Beim Schlussakt von Tirreno-Adriatico bringt den 22-Jährigen auch ein Zeitverlust nicht um den Sieg. Kevin Geniets wurde 26.
Arthur Kluckers hat sich bei Paris-Nice in Szene gesetzt: Auf der 6. Etappe des „Rennens zur Sonne“ war er über 126 Kilometer in der Spitzengruppe unterwegs – belohnt wurde das Quartett am Ende aber nicht. In Griechenland ist Mil Morang derweil unter die Top Ten gefahren.
Noé Ury startet in dieser Saison für das Continental-Team Storck-MRW Bau. Mit der deutschen Mannschaft blickt er ambitioniert auf das Jahr. Neben den klassischen Straßenrennen möchte er aber auch im Gravel-Bereich erfolgreich sein. Neben seinen sportlichen Aufgaben übernimmt er zudem noch Aufgaben als Trainer.
Am Wochenende waren einige Rennen mit luxemburgischer Beteiligung auf Europas Straßen. Bei Paris-Nice sind mit Alex Kirsch und Arthur Kluckers gleich zwei Luxemburger am Start. Das beste Resultat fuhr Liv Wenzel in Kroatien ein.
Paris–Nice markiert traditionell den ersten großen Härtetest der Straßensaison im Radsport – und gilt zugleich als früher Fingerzeig darauf, welche Rundfahrt-Spezialisten später bei der Tour de France um den Gesamtsieg kämpfen könnten. Einziger Luxemburger am Start ist Alex Kirsch vom Team Cofidis.
Kevin Geniets startet am Samstag mit den Strade Bianche in seinen Italien-Block. Auf den weißen Straßen Richtung Siena hat sein Team Groupama-FDJ mit Romain Grégoire ein heißes Eisen im Feuer. Die klare Favoritenrolle liegt jedoch bei UAE und Tadej Pogacar.