Seit der Schlammschlacht im Zuge der MALT-Affäre agieren die Piraten öffentlich nur noch im Parlament und in Gemeinderäten. Ihre Kongresse finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, Pressekonferenzen organisieren sie kaum noch.
Ein Bericht des Rechnungshofes deckt eklatante Mängel im Parlament auf. Besonders bei der Handhabung der Finanzen wird Fraktionen und politischen Sensibilitäten quasi ein Blankoscheck ausgestellt – etwas, was bei den Piraten zu zahlreichen Ausgaben ohne Rechnungsbelege führte. Eine Überarbeitung des Chamber-Reglements soll Abhilfe schaffen.