Umweltschäden, hohe Lebenshaltungskosten und die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE haben nach der Eröffnung der Olympischen Spiele am Wochenende tausende Menschen in Mailand auf die Straße gebracht.
Mit einem Protestlied reagiert Rocklegende Bruce Springsteen auf die martialischen Einsätze von „König Trumps Privatarmee“ in Minneapolis. Er erinnert an die Opfer – und fordert zum Widerstand auf.
Schon wieder stirbt in Minneapolis ein US-Bürger nach Schüssen von Bundesbeamten. Demokraten wollen im US-Parlament Druck aufbauen - und drohen mit einer Blockade.
Die Machthaber in Teheran haben die Demonstrationen in den vergangenen Wochen mit äußerster Gewalt niedergeschlagen. Doch die Wut der Menschen bleibt bestehen, die politischen und militärischen Spannungen drohen zu eskalieren. Die Wirtschaft liegt am Boden. Dem Land droht der Kollaps.
Eine Internetblockade erschwert die Überprüfung der Gewalt im Iran. Dennoch kommen Tag für Tag neue Fälle und Zahlen ans Licht. Damit wird das Ausmaß immer größer.
Bei Protesten gegen die US-Abschiebepolitik in Minneapolis ist ein weiterer Mensch von ICE-Beamten erschossen worden. Das Heimatschutzministerium will dem Mann einen Angriff anhängen, Videoannahmen zeigen allerdings eher eine Hinrichtung.
Die Proteste im Iran nehmen ab, doch die Lage bleibt angespannt. Menschenrechtler warnen vor Hinrichtungen, während die USA erneut mit Konsequenzen für Teheran drohen.
Gewalt, Internetblockade und der Ruf nach Wandel: Seit gut zwei Wochen protestieren die Menschen im Iran. International rechnen Politiker mit einem baldigen Ende der Staatsführung. Ist das realistisch?
In den vergangenen 25 Jahren sind Proteste in der Islamischen Republik immer größer und radikaler geworden. Und immer wieder schlug sie das Regime mit noch größerer Gewalt nieder. Dieses Mal könnte es anders sein.
Das Internet ist gesperrt, die Kommunikation unterbrochen. In Teheran und anderen Städten des Landes gehen Tausende trotz Drohungen des Mullah-Regimes auf die Straße. In Paris und London demonstrieren die Unterstützer der Aufständischen.
Während sich die Demonstrationen gegen die iranischen Machthaber auf das ganze Land ausgeweitet haben, antwortet das Regime mit brutaler Repression. Derweil werden zunehmend mehr als nostalgische Rufe nach dem Schah-Sohn Reza Pahlavi als Symbolfigur des Aufstandes und als Anführer einer Demokratisierung des Irans laut.