Die Wahl in Sachsen-Anhalt wird für Friedrich Merz zum Stimmungstest. In der Union wächst die Spannung – auch wegen eines möglichen AfD‑Erfolgs. Was am Tag danach auf dem Spiel steht.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt versammeln sich in Bitterfeld rund 700 Menschen bei einer Demo für den Erhalt der Demokratie und gegen die AfD. Zwischen Protest und Provokation wächst die Sorge vor dem Wahltag am Sonntag.
Die als „gesichert rechtsextrem“ eingestufte AfD könnte bei der Landtagswahl im Osten erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Eine Allparteien-Koalition wäre ebenfalls denkbar, aber instabil.
Trotz des großen Vorsprungs der AfD in den Umfragen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist noch nichts verloren. Nur müssen die anderen Parteien alles in die Waagschale werfen und langfristig attraktive Konzepte präsentieren.
Am Döner-Spieß will Felix Banaszak zeigen, dass er nah an den Menschen ist und die Grünen keine abgehobene Partei sind. Die Wahlen im Osten sind für die Bündnispartei eine Bewährungsprobe – aber auch für den Parteichef persönlich.
Die AfD in Sachsen-Anhalt peilt bei der Landtagswahl „45 Prozent plus X“ an. Spitzenkandidat Siegmund bereitet sich mit Sofortprogramm und geschultem Personal aufs Regieren vor – und die Brandmauer bröckelt.
Ulrich Siegmund präsentiert sich in Sachsen-Anhalt als Kümmerer, schafft Bürgernähe. Dabei platziert der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen seine radikalen Botschaften. Sein Ziel: die absolute Mehrheit.