Angesichts mehrerer Hacking-Vorfälle bei OpenAI, Anthropic und Co. wächst die Sorge vor negativen Einflüssen von Künstlicher Intelligenz. Welche Gefahren die Modelle bergen und warum es noch nicht zu spät für einen Kurswechsel ist.
Ein KI-Agent von OpenAI hat im Juni Zugriff auf nicht öffentliche Gesundheitsstatistiken Australiens erhalten – es gilt als einer der weltweit ersten bekannt gewordenen Fälle dieser Art. Canberra erfuhr erst im September davon. Premierminister Anthony Albanese kündigt eine Untersuchung an.
Eine KI sollte Gesundheitsstatistiken suchen – und hackte sich dabei in ein australisches Regierungsportal. Persönliche Daten sind offenbar nicht betroffen. Aber die Empörung ist groß.
OpenAI-Chef Sam Altman erteilt Spekulationen über einen bevorstehenden Börsengang eine Absage: Wegen anhaltender Sicherheitsbedenken sei ein Gang aufs Parkett in diesem Jahr ausgeschlossen.
Auch ChatGPT wird seine Nutzer bald mit Werbung volldröhnen können. OpenAI hat angekündigt, dass seine Reklameplattform ab Montag für den europäischen Markt zur Verfügung steht. In Luxemburg können Werber ihre Zielgruppe per Postleitzahl auswählen.
Anthropic-Chef Dario Amodei und mehr als 1.000 teils führende Mitarbeitende in großen KI-Unternehmen haben die US-Regierung am Dienstag in einer Petition zur Mithilfe dabei aufgefordert, die Veröffentlichung der fortschrittlichsten KI-Modelle zu verlangsamen.