Luxemburgs Staatsfinanzen entwickeln sich schlechter als noch vor einem Jahr erwartet. Vor allem beim Zentralstaat wird das Loch größer. Dass die Bilanz des Gesamtstaates trotzdem halbwegs stabil aussieht, liegt vor allem an erstaunlich optimistischen Prognosen für die Gemeinden.
Finanzminister Gilles Roth knüpft in seiner Budgetrede unter dem Motto „Fir d’Leit. Fir Opschwong“ an sein „Mateneen“-Mantra aus dem vergangenen Jahr an. Dabei zieht er einige merkwürdige Vergleiche und schafft vor der Quadripartite bereits Fakten. Die Opposition vermisst den finanziellen „Sputt“ und sorgt sich um die Schuldenlast.
Luxemburgs Finanzminister Gilles Roth (CSV) hat das Staatsbudget für das Jahr 2027 in der Chamber vorgestellt. Die Staatsschulen sollen zunächst steigen – aber unter der neuralgischen 30-Prozent-Marke bleiben.
Die Einnahmen des Zentralstaats steigen in den ersten neun Monaten schneller als die Ausgaben. Finanzminister Gilles Roth sieht darin ein gutes Zeichen. Die Opposition warnt vor wackeligen Grundlagen.