Luxemburg

Unidentifizierte Drohnen über Medernach – Frieden ruft „Drohnen“-Taskforce zusammen

Premierminister Frieden hat aufgrund mehrerer unidentifizierter Drohnensichtungen in der Region Medernach ein interministerielles Beratungsgremium zusammengerufen.

In der Region wurden mehrere Drohnen gesichtet

In der Region wurden mehrere Drohnen gesichtet Symbolbild: Felix Kästle/dpa

Premierminister Luc Frieden (CSV) hat aufgrund mehrerer Drohnensichtungen im Luftraum in der Region Medernach ein interministerielles Beratungsgremium „Drohnen“ zusammengerufen. Anschließend hat er auch die betroffenen Minister und Behörden zusammengerufen. Das teilt das „Haut commissariat à la protection nationale“ (HCPN) in einem Presseschreiben mit. Die „Drohnen“-Bewertungsstelle soll alle verfügbaren Informationen zentralisieren, die Entwicklung der Lage verfolgen und potenzielle Auswirkungen auf Bevölkerung und Hoheitsgebiet abschätzen.

Zu früh, um weitere Schlüsse zu ziehen

Wie es in der Mitteilung weiterhin heißt, sei es derzeit noch zu früh, um weitere Schlüsse aus den Sichtungen zu ziehen. Die zuständigen Behörden würden derzeit alle verfügbaren Informationen sammeln und verifizieren. Dazu würde auch auf ausländische Hilfe zurückgegriffen werden. „Die Behörden ergreifen im Rahmen ihres Präventions- und Überwachungsauftrags geeignete Maßnahmen zur Beobachtung und Sensibilisierung der betroffenen Akteure“, schreibt das HCPN am Donnerstagabend.

Die Bewertungszelle „Drohnen“ bringt die Vertreter der zuständigen Verwaltungen und Dienste in den Bereichen Sicherheit, Schutz des Hoheitsgebiets und Überwachung des Luftraums zusammen.

Die Regierung arbeitet derzeit an einer nationalen Drohnenstrategie. Am 10. August dieses Jahres erkundigten sich die beiden CSV-Abgeordneten Laurent Mosar und Maurice Bauer nach dem Fortschritt dieser Arbeiten. Die Antwortfrist für Premierminister Luc Frieden, Justizministerin Elisabeth Margue (beide CSV) und Verteidigungs- und Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) ist seit Dienstag – ohne Antwort – abgelaufen.

5 Kommentare
Buche 20.09.202614:38 Uhr

Herr Frieden gehen Sie bitte in den Wald und umarmen
die Bäume,etwas Waldgefühl wird Ihnen gut tun.
Ansonsten alles dreimal nix.

Drohnenhysterie 18.09.202612:49 Uhr

Alle Spielzeugdrohnen mit Russland in Verbindung zu bringen ist doch sehr kurzsichtig!...

Macpin 18.09.202607:31 Uhr

Ed ged witzeg .......

Manfred Reinertz Barriera 18.09.202606:43 Uhr

Man soll die Dinge einfach abschließen und aus die Maus und dann den Schrott in der russischen Botschaft abliefern...

Millie 17.09.202621:58 Uhr

Tausende Drohnen unter 250 Gramm mit Kamera fliegen hierzulande, ist ein beliebtes Hobby.

Auch Architekten, Statiker usw benutzen solche, da es keine Mindesthöhe gibt und 4K Auflösung ist für Photogrammetrie genügend.

Die sind ALLE 'nicht identifiziert' während sie fliegen, nur wenn sie abstürzen, sieht man die angebrachte eID Nummer von der luxemburgischen Luftfahrtbehörde DAC (Direction de l'Aviation Civile) damit die Haftpflichtversicherung für irgendwelche Schäden beim Absturz aufkommen kann.

Mit einer registrierten eID Nummer kann man ein Dutzend Drohnen fliegen.

Natürlich gibt es auch, wie bei Autos und Motorrädern, Leute die OHNE Registrierung rumfliegen.


Der Betrieb über Wohngebieten, Gewerbe- oder Industriezonen ist grundsätzlich erlaubt, solange die allgemeine Sichtweite und die maximale Flughöhe eingehalten werden, es gibt keine Mindesthöhe oder Mindest-Abstand von Häusern und Menschen.

Das könnte Sie auch interessieren