Energiepreise

„déi gréng“ fordern Fünf-Punkte-Plan in offenem Brief an Premierminister Frieden

Die Grünen nehmen den Krieg im Iran zum Anlass, um von der Regierung Frieden ein entschlossenes Umsteuern in der Energiepolitik zu verlangen.

Sam Tanson, Abgeordnete der Grünen Partei, spricht im Parlament vor Mikrofon und Gesetzestexten

Die Abgeordnete Sam Tanson („déi gréng“) Foto: Editpress/Julien Garroy

„déi gréng“ haben in einem offenen Brief an Premierminister Luc Frieden schnelles Handeln angesichts steigender Energiepreise infolge des Konflikts im Nahen Osten gefordert. Die militärische Intervention der USA und Israels im Iran drohe sich zu einem regionalen Flächenbrand auszuweiten, mit unmittelbaren Folgen für Luxemburgs Haushalte und Unternehmen.

Die Abgeordneten Sam Tanson und Joëlle Welfring sowie Co-Präsident François Benoy fordern in dem Schreiben vom Dienstag fünf konkrete Maßnahmen: die Wiedereinführung eines Energie-Steuerkredits für niedrige und mittlere Einkommen, zusätzliche Anreize für klimafreundliche Alternativen wie energetische Sanierungen und Elektromobilität, den Erhalt bestehender Klimaschutzinstrumente wie den EU-Emissionshandel sowie eine stärkere Rolle Luxemburgs bei nachhaltiger Finanzierung und beim EU-weiten Ausbau erneuerbarer Energien.

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