Autocross-EM
Comeback schlecht belohnt: Luxemburger beim sechsten Lauf hintendran
Beim sechsten Lauf der Autocross-Europameisterschaft im französischen St-Georges-de-Montaigu verpassten die Luxemburger mögliche Podien und kämpfen zur Halbzeit auch in der Gesamtwertung um den Anschluss an die Spitze.
Die luxemburgischen Autocrosser verlieren den Anschluss an die Spitze bei der EM Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Bei den Crosscars qualifizierte sich Bob Schanen nach mäßigen Qualifikationsläufen als Fünfter des ersten Halbfinales nur knapp fürs Finale, in dem er von der letzten Startreihe als Vierter aber sein Wochenende rettete. In der Zwischenwertung fehlen ihm mit 123 Punkten als Vierter dabei 13 Punkte aufs Podium und 36 zur Führung. Cédric Engel verpasste als schwacher 25. die Halbfinalläufe und rutschte auf den 13. Rang zurück. Auch für Kenny Reding war bei den Buggy1600 das Wochenende von hinteren Startplätzen als Siebter im Halbfinale vorzeitig vorbei. Max Schanen konnte sich im gleichen Halbfinale hingegen als Vierter qualifizieren und fuhr im Finale noch auf Platz fünf vor. Damit liegt er als Achter der Gesamtwertung unmittelbar vor seinem luxemburgischen Konkurrenten.
Als die Kette des Allradantriebs riss
In der Königsklasse verpasste Ferdinand Gengler als Sechster nur knapp die Qualifikation fürs Finale. Für Kevin Peters begann der erste Qualifikationslauf allerdings mit einem von der Konkurrenz provozierten Überschlag. Morgens um 3 war sein Superbuggy aber wieder für die beiden restlichen Qualifikationsläufe am Sonntag einsatzbereit. Von hinten kämpfte er sich bis auf vordere Positionen vor und verbesserte sich vom vierten Startplatz im Halbfinale auf den zweiten Rang und die erste Startreihe im Finale. Hier konnte er die Innenlinie halten und vor der zweiten Kurve die Führung übernehmen, aber dann riss die Kette des Allradantriebs und er fiel schnell bis auf Rang 9 zurück. Das Fazit des aktuell Siebten in der Gesamtwertung ist demnach ernüchternd: „Nach dem Überschlag hätten wir uns mit einem Podiumsplatz für die viele Arbeit belohnt, aber so ist der Ausfall als Führender natürlich bitter. Aber das ist halt Motorsport.“