Radsport
Kluckers vor der „Ronde“: „Das schönste und zugleich schwerste Rennen des Jahres“
Arthur Kluckers ist am Sonntag der einzige Luxemburger am Start der Flandern-Rundfahrt. Für den Landesmeister ist es die zweite Teilnahme an der „Ronde“. Sein Team Tudor zählt dabei nicht zu den Favoriten. Als Topanwärter gilt Tadej Pogacar, während Mathieu van der Poel, Remco Evenepoel und Wout van Aert den Weltmeister herausfordern wollen.
Arthur Kluckers (links) wird am Sonntag als einziger Luxemburger bei der Flandern-Rundfahrt starten Foto: Facebook/Tudor Pro Cycling
Es waren beeindruckende Bilder, die am Donnerstag viral gingen: Drei Tage vor der Flandern-Rundfahrt absolvierten die Teams die Streckenbesichtigung der „Ronde van Vlaanderen“ – und vor allem am Koppenberg gerieten einige Fahrer an ihre Grenzen. Auf dem rutschigen Kopfsteinpflaster-Anstieg schafften es mehrere Profis nicht, den Anstieg auf dem Rad zu beenden. Während einige ihr Rad schoben, nahmen andere es in bester Cyclocross-Manier auf die Schulter, um den steilen Abschnitt zu bewältigen.
„Ja, ich war einer derjenigen, die den Berg nicht auf dem Rad hochgekommen sind“, schmunzelt Arthur Kluckers, der am Sonntag als einziger Luxemburger bei der „Ronde“ am Start stehen wird. „Es war regnerisch, extrem rutschig. Es war alles andere als einfach. Aber ich glaube, dass die Bedingungen am Sonntag besser werden.“ Für den 26-Jährigen ist es die zweite Flandern-Rundfahrt seiner Karriere, im vergangenen Jahr beendete er das Rennen auf Platz 100.