Cyclcoross-WM
Der Samstag aus Luxemburger Sicht: Lebensmittelvergiftungen, Papi 37., Schreiber 10.
Es war ein turbulenter Samstag für das luxemburgische Lager bei der Cyclocross-WM am Samstag: Erst meldete die FSCL vier ekrankte Sportler, dann fuhr Papi auf Platz 37 bei den Espoirs und Marie Schreiber bei der Elite der Damen auf Rang zehn.
Marie Schreiber fuhr bei ihrem ersten Elite-Auftritt bei der WM in die Top 10 Foto: Hugo Barthélemy/FSCL
Nach einer kräfteraubenden Saison fand Marie Schreiber einen versöhnlichen Abschluss bei der Weltmeisterschaft in Hulst. Die 22-Jährige belegte am Samstag in den Niederlanden den zehnten Platz und war zwischenzeitlich sogar in Schlagdistanz zu der Gruppe, die um den dritten Platz kämpfte. „Ich hätte nicht mehr machen können“, sagte Schreiber. „Es war ein sehr schwieriger Parcours, vielleicht der schwerste der Saison. Viele Leute haben gedacht, dass ich hier mit sieben Minuten Vorsprung gewinnen müsste, weil ich letztes Jahr hier gewonnen habe.“
Schreiber startete aus der zweiten Reihe und lag nach der ersten Runde auf dem 12. Platz. Während sich vorne die niederländische Armada formierte, fiel die Luxemburgerin in der ersten Runde auf den 17. Platz zurück. „Mein Start war nicht so gut“, erklärte die Luxemburgerin. „Aber nicht, weil ich nicht gut war, sondern weil ich Pech hatte. Ich bin nicht gut durchgekommen und wurde dann aufgehalten.“ Doch Schreiber kämpfte sich nach und nach nach vorne und belegte nach der ersten Runde den 13. Platz – 20 Sekunden hinter der führenden Lucinda Brand (Niederlande), die von Kata Blanka Vas (Ungarn), Jolanda Neff (Schweiz) und Kristyna Zemanova (Tschechien) begleitet wurde.