Der „Chef de Mission“ blickt zurück

Raymond Conzemius über sportlichen Erfolg, ein Vorzeigemodell und eine besondere Entdeckung

Zweieinhalb Wochen war Raymond Conzemius in Cortina d’Ampezzo vor Ort und erlebte die Olympischen Winterspiele von Anfang bis Ende. Im Gespräch mit dem Tageblatt blickt der „Chef de mission“ auf Olympia zurück.

Raymond Conzemius unterstützt Gwyneth ten Raa bei Veranstaltung in Cortina d’Ampezzo, Bergkulisse im Hintergrund

Raymond Conzemius unterstützte Gwyneth ten Raa in Cortina d‘Ampezzo Foto: ATP/Jean-Claude Ernst

Die sportliche Bilanz: „Mission accomplie“
„Es waren zwei ganz unterschiedliche Wege, wie sich unsere Athleten für Olympia qualifiziert haben“, blickt Conzemius zurück. „Gwyneth (ten Raa) konnte erste Europacup-Punkte sammeln, trainierte auf anspruchsvollen Strecken und machte Schritte im FIS-Ranking. Matthieu (Osch) hingegen hatte eine von Verletzungen geprägte Saison, wurde operiert und war trotzdem zum richtigen Zeitpunkt fit. Es war für ihn sicher keine einfache Zeit. Umso glücklicher bin ich über seine Ergebnisse.“

Hervorheben will der „Chef de mission“ vor allem Oschs 28. Platz im Slalom. „Dort kamen nur 41 Prozent aller Fahrer ins Ziel. Unter solchen Umständen ein Resultat zu erzielen, ist ehrenwert. Zudem hatten wir in Cortina d’Ampezzo zweimal schönes Wetter – das war in Bormio anders. Skifahren ist komplex. Kein Rennen ist wie das andere. Die Bedingungen ändern sich ständig, und es ist eine große sportliche Fähigkeit, sich diesen Bedingungen anzupassen.“

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