Cyclocross-WM

Zwei ambitionierte Espoirs: Das peilen Liv Wenzel und Layla Barthels für Hulst an

Mit Liv Wenzel und Layla Barthels gehen zwei Espoirs beim WM-Rennen am kommenden Sonntag an den Start. Beide sind eine konstante Saison gefahren und wollen nun, beim Höhepunkt, nochmal das bestmögliche Resultat herausholen. Wenzel startet zudem am Freitag bei der Team-Staffel.

Liv Wenzel vor Team-Staffel und Espoirs-Rennen, gut in Form trotz Rückenproblemen

Liv Wenzel fühlt sich vor ihren Auftritten mit der Team-Staffel und bei den Espoirs-Rennen in guter Form, hat jedoch Rückenprobleme Foto: Editpress/Gerry Schmit

Manchmal scheint es so, als würden die Ergebnisse von Liv Wenzel nicht ganz das aussagen, was die Platzierungen wirklich bedeuten. 19 Rennen hat sie in dieser Saison bestritten, darunter der Sieg beim Neujahrscross in Petingen. Zehnmal stand sie zudem bei Weltcup-Rennen am Start, ihr bestes Resultat erzielte sie am vergangenen Sonntag mit Platz 34 in Hoogerheide. Hinzu kommen Ergebnisse wie Rang 34 in Flamanville, Platz 38 in Benidorm, Platz 43 in Tábor oder Rang 45 in Antwerpen. Doch diese Resultate gewinnen deutlich an Wert, wenn man die Rennen genauer betrachtet.

Denn anders als bei den Herren gibt es im Damen-Weltcup kein separates U23-Rennen. Das bedeutet zum einen, dass Wenzels Alterskolleginnen aus den vorderen Startreihen ins Rennen gehen, während sie selbst an die hintersten Startplätze gebunden ist. Zum anderen werden ihre Platzierungen dadurch verzerrt, dass zahlreiche Elite-Fahrerinnen vor ihr ins Ziel kommen. Rechnet man diese heraus, zeigt sich erst, wo Wenzel bei den Espoirs tatsächlich steht: In Hoogerheide belegte sie in der U23-Wertung Rang 14, in Benidorm ebenfalls Platz 14, in Tábor Rang 18 und in Antwerpen Platz 13.

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