Flug verschoben

Luxair-Maschine nach Dubai startet 24 Stunden später

Wegen der Sicherheitslage in Nahost mussten auch andere Airlines ihre Flüge absagen oder verschieben.

Archivfoto einer am Boden gebliebenen Maschine am Samstag, Illustration eines Flugzeugausfalls im Luftverkehr

Die Maschine blieb am Samstag am Boden Symbolfoto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Wer am Samstag dem luxemburgischen Wetter entfliehen wollte und sich als Ziel die arabischen Golfdiktaturen auserkoren hatte, der blieb am Boden. Wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten hatte Luxair den geplanten Flug nach Dubai kurzfristig um 24 Stunden verschoben. Das meldete RTL am Samstagmorgen. Der Abflug war ursprünglich für Samstag um 6.40 Uhr vorgesehen, soll nun aber erst am Sonntag stattfinden.

Von den aktuellen Entwicklungen sind auch andere Fluggesellschaften betroffen, darunter Air France, Lufthansa, British Airways, Air Canada und KLM. KLM fliege derzeit weder Tel Aviv in Israel noch Saudi-Arabien an. Lufthansa habe entschieden, bis zum kommenden Samstag nur tagsüber nach Tel Aviv und Amman in Jordanien zu fliegen; Teheran werde bis zum 28. März gar nicht bedient. Außerdem werde bis auf Weiteres nicht über iranischen Luftraum geflogen, heißt es.

In den vergangenen Tagen hätten die USA den Druck auf den Iran erhöht. US-Präsident Donald Trump habe am Donnerstag von einer „amerikanischen Armada“ gesprochen, die in Richtung Golfregion unterwegs sei, darunter auch der Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“.

Es ist nicht das erste Problem, mit dem sich die Luxair diese Woche konfrontiert sieht: Am Donnerstag musste eine De Havilland Canada Dash 8-400 aufgrund eines defekten Sensors in Nice notlanden und am Montag kehrte die neue Embraer E195-E2 auf dem Flug nach Mailand um. (hat)

4 Kommentare
Guy Mathey 25.01.202611:23 Uhr

"...und sich als Ziel die arabischen Golfdiktaturen auserkoren hatte..." In der Tat sollten demokratisch gesinnte Tourist*innen vorab ernsthaft abwägen, ob sie denn tatsächlich in ein diktatorisch geführtes Land reisen und somit diesen menschenverachtenden Systemen noch zusätzliche Finanzmittel zuführen möchten. Diese Thematik hat zweifellos an Aktualität gewonnen, seit Donald Trump die USA in atemberaubendem Tempo ebenfalls in eine Autokratie verwandelt.

Manfred REinertz Barriera 25.01.202604:08 Uhr

ES ist besser vorsichtig zu sein und die FLüge einzustellen, da unser Donald irgend etwas zusammen braut im Mittleren Osten, vorsichtshalber sollte man also abwarten, bis die Lage klar ist...

Manfred Reinertz Barriera 24.01.202622:24 Uhr

Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste , man weiß ja nicht, ob der Potus, der ja eine grosse Streitmacht versammelt hat, nicht losschlagen will, um den Iran / Persien in seine Schranken zu weisen...wieder einmal...hoffend dass das Mullahregime nicht zurückschlagen kann und wird...aber das hatten die USA auch bei 9/11 so gedacht......dass niemand die USA verletzen kann....aber Hochmut kommt vor dem Fall Maga President!

Luxmann 24.01.202611:37 Uhr

Wenn wirklich eine US armada richtung golf unterwegs ist um den Iran anzugreifen wird die lage in 24 oder 48 stunden auch nicht besser sein...es sei denn der Donald macht wieder einen schnellen deal.

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