35 Jahre in den USA gelebt

ICE-Beamter erschießt bei Einsatz mexikanischen Einwanderer

In den USA laufen weiter Abschieberazzien gegen Einwanderer ohne gültige Papiere. Nun ist erneut ein Mensch ums Leben gekommen.

Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde kontrollieren Reisende am Newark Liberty International Airport

Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde sind am Newark Liberty International Airport im Einsatz Foto: Angelina Katsanis/AP/dpa

Ein Beamter der US-Migrationsbehörde ICE hat einen Einwanderer aus Mexiko erschossen. Nach bisherigem Kenntnisstand habe sich Lorenzo Salgado, der sich angeblich illegal in den USA aufgehalten haben soll, in seinem Fahrzeug Anweisungen der Beamten widersetzt, teilte das Heimatschutzministerium auf der Plattform X mit. Der Fahrer habe zunächst ein Auto der Einsatzkräfte gerammt und dann versucht, mit seinem Auto einen Beamten zu erfassen. Dabei habe der Beamte das Feuer eröffnet.

Laut dem Ministerium wurde Salgado in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Das Ministerium habe interne Ermittlungen wegen der Schussabgabe eingeleitet. Das Büro der Bundespolizei FBI in Houston ermittle zudem wegen des Angriffs auf einen Bundesbeamten.

Wie das Ministerium mitteilte, ereignete sich der Vorfall in den frühen Morgenstunden. Warum sich der Getötete illegal in den USA aufgehalten haben soll, erklärte die Behörde nicht.

Fotos und Videos des Vorfalls

Die Angaben zu dem Vorfall lassen sich nicht unabhängig überprüfen. In ähnlichen Fällen zuvor hatten Videoaufnahmen der Einsätze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen. Wie der Sender NBC News berichtete, nahmen mehrere Zeugen Foto- und Videoaufnahmen von dem Vorfall auf.

Im Januar hatten Bundesbeamte die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das Vorgehen der Beamten hatte für einen landesweiten Aufschrei gesorgt.

1 Kommentare
Robert Hottua 08.07.202610:30 Uhr

Das Thema "Einwanderung" wird von eugenisch denkenden & handelnden Menschen in vielen Teilen der Welt als Triggerproblem mißbraucht. Dr. med. Bernhard MATZ: "Typologie", S.329: (...)
In den USA erhielt die Eugenik unter Führung von DAVENPORT & LAUGHLIN nach dem Krieg Auftrieb im Zusammenhang mit der stark zugenommenen Einwanderung aus Süd- & Osteuropa & war an den Gesetzen zur Einwanderungsbeschränkung von 1921 & 1924 beteiligt. Ihre rassetypologische Grundtendenz korrespondiert mit Befürchtungen des biologischen Niedergangs durch Einkreuzung von schwarzen Amerikanern im Zuge der Binnenwanderung in die städtischen Zentren. Als Konsequenz beider Vorgänge wurde soziale Desintegration & nationale Verdummung befürchtet & die Diagnosen der Asozialität & des leichten Schwachsinns standen in der hohen Zeit der Zwangssterilisationen von 1927-1942 obenan. (...) MfG, Robert Hottua

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