Schengen

„Europa lebt: Wenn Grenzen verbinden“

Während des Diskussionsabends zeigte sich, wie selbstverständlich grenzüberschreitendes Zusammenleben im Dreiländereck an der Mosel geworden ist.

Museumsschiff Prinzessin Marie-Astrid in Schengen, historisches Passagierschiff auf der Mosel bei sonnigem Wetter

Kaum ein Ort hätte symbolträchtiger sein können als das Museumsschiff Prinzessin Marie-Astrid Europa in Schengen Editpress/Claude Lenert Foto: Claude Lenert

Unter dem Motto „Europa lebt: Wenn Grenzen verbinden“ hatten die LSAP Dräilännereck und der SPD-Ortsverein Perl am Vorabend des Europatages zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Kaum ein Ort hätte symbolträchtiger sein können als das Museumsschiff Prinzessin Marie-Astrid Europa in Schengen, auf dem einst das Schengener Abkommen unterzeichnet wurde.

Während draußen die Mosel ruhig am Dreiländereck vorbeizog, wurde an Bord über ein Europa diskutiert, das vielerorts unter Druck geraten ist. Gleichzeitig zeigte der Abend aber auch, wie selbstverständlich grenzüberschreitendes Zusammenleben in der Region geworden ist.

Wie konkret diese Zusammenarbeit aussehen kann, zeigten die Bürgermeister der Gemeinden Perl, Remich und Schengen. Sie stellten ein generationenübergreifendes Sportprojekt vor, das künftig in Perl umgesetzt werden soll. Kinder, Erwachsene und Senioren aus der Grenzregion sollen dabei gemeinsam aktiv werden.

Im Mittelpunkt des Abends stand anschließend eine Diskussionsrunde über die Zukunft Europas. Moderiert von Paulette Lenert diskutierten Jo Leinen, Tilly Metz und Marc Angel über Demokratie, Zusammenhalt und die Herausforderungen für die Europäische Union.

Deutlich wurde dabei vor allem eines: Europa muss im Alltag erlebbar gemacht werden, genau dort, wo Menschen sich begegnen: in Gemeinden, Vereinen und Nachbarschaften. (mago)

3 Kommentare
Robert Hottua 14.05.202608:40 Uhr

Frau Justizministerin MARGUE, geben Sie bitte endlich die Naziakten frei.
https://www.spiegel.de/geschichte/meinung-digitale-nsdap-mitgliederdatei-gebt-die-nazi-akten-frei-a-4dc5675a-4b1d-4508-a969-544449f15bf4 (14.05.2026)

Robert Hottua 13.05.202621:06 Uhr

Ab 1933 mußten meine katholischen luxemburgischen Eltern die Grenze zwischen dem neutralen, royalen Rechtsstaat Luxemburg und dem faschistischen Deutschland mit festem Schritt überschreiten. Das monarchienahe päpstliche "Luxemburger Wort" wollte es so. Und heute wird so getan, als ob nichts gewesen wäre. Warum? Das ist doch absurd! Absurd, absurd! Wahnhaft. ABSURD! MfG, Robert Hottua, ein seit mehr als seit 50 Jahren sich an dieser Tatsache abmühender luxbg. Bürger

Schiffi 12.05.202609:02 Uhr

Teueres Dreiländereck, übeteuertes Museeums-Getue mit konzeptloser
Planung,wahnsinniges Sportkomplex im benachbartem Perl,alles nur
Steuergeldverschwendung,wahrend die Unkosten zum Unterhalt explodieren
werden die anliegenden Dörfer vernachlässigt,z.B. Ortsmitte Perl und Umgebung
sieht immer mehr desolater aus,inklusiv Schengen,besonders Moselperle Remich
die an Wochenenden im Müll versinkt,all Kommentare sind überflüssig,
Dreiländereck-Tourismus geht wie Europa leider die" Mosel" runter.
Verschiedene überhebliche Politiker haben nix beigelernt ausser ihr permanentes
Ausstellen auf Show-Fotos.

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