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Grünschnittentsorgung an der Mosel wird wegen Feuerbakterium eingeschränkt

Nach dem Nachweis des Feuerbakteriums in der Moselregion gelten in mehreren Ortschaften besondere Vorschriften für die Grünschnittentsorgung, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Das Feuerbakterium Xylella fastidiosa kann Pflanzen schwer schädigen

Das Feuerbakterium Xylella fastidiosa kann Pflanzen schwer schädigen Foto: Editpress/Alain Rischard

In Weinbergen bei Wasserbillig und Grevenmacher wurde das Feuerbakterium Xylella fastidiosa nachgewiesen. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurden zwei Pufferzonen eingerichtet. Das Bakterium schädigt Pflanzen, ist für Menschen, Tiere und die Lebensmittelsicherheit jedoch ungefährlich.

Für die Grünschnittentsorgung gelten besondere Regeln, wie die betroffenen Gemeinden mitteilen.

In Grevenmacher ist die reguläre Grünschnittsammlung bis auf Weiteres eingestellt. Grünschnitt kann ausschließlich in den dafür vorgesehenen Containern „Op Flohr“ und „beim ale Quai“ entsorgt werden. Das Ressourcenzentrum Muertendall nimmt keinen Grünschnitt aus den betroffenen Gebieten an.

In der Gemeinde Mertert-Wasserbillig dürfen Pflanzenreste die Pufferzone nicht verlassen. Für die Entsorgung stehen weiterhin die öffentlichen Grünschnittcontainer „am Berreg“ und am Parking Funpark sowie die gewohnten gelben Grünschnitttonnen zur Verfügung. Die Gemeinde sorgt für eine gesonderte Behandlung der Abfälle innerhalb der Pufferzone.

Besondere Vorschriften

Auch Machtum (Gemeinde Wormeldingen) liegt in der Pufferzone. Hier werden die gelben Grünschnitttonnen bis auf Weiteres nicht mehr geleert. Stattdessen wurde ein spezieller Container für Grünschnitt nahe dem Friedhof in Machtum aufgestellt. Auch die Grünschnittbox am Recyclingzentrum bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

In Moersdorf (Gemeinde Rosport-Mompach) gelten ebenfalls besondere Vorschriften. Grün- und Heckenschnitt darf ausschließlich in dem dafür vorgesehenen Container auf dem Dorfplatz entsorgt werden.

Auch in der Gemeinde Manternach sind einige Haushalte von der Pufferzone betroffen. Eine entsprechende Mitteilung mit Angaben, wo der Container stehen wird, soll in Kürze veröffentlicht werden.

Ein kleiner Teil des Gemeindegebiets von Biwer liegt ebenfalls in der Pufferzone. Laut Gemeinde handelt es sich um gemeindeeigene Felder, die nicht gemäht werden. Besondere Maßnahmen seien daher derzeit nicht nötig.

Am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr informiert die Landwirtschaftsverwaltung ASTA bei einer öffentlichen Versammlung im „Centre culturel Machera“ in Grevenmacher über die Lage und die Schutzmaßnahmen.

Die beiden betroffenen Zonen an der Mosel

Die beiden betroffenen Zonen an der Mosel Foto: Geoportail

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