Hoffen auf Demokratie
Iraner in Luxemburg reagieren auf den Krieg im Nahen Osten
Israel und die USA greifen seit Ende Februar den Iran an. Exil-Iraner in einem Restaurant sind froh darüber. Sie hoffen auf einen Regimewechsel und ein demokratisches Land.
In diesem Restaurant begrüßen die Menschen das Eingreifen der USA und Israel – und hoffen auf Freiheit für den Iran Foto: Editpress/Tun Stemper
Israel und die USA greifen seit Ende Februar den Iran an. Unter anderem der oberste Führer, Ali Chamenei, wurde getötet. Doch wie sehen Exil-Iraner in Luxemburg das? Das Tageblatt war nach Kriegsausbruch in einem iranischen Restaurant in Luxemburg-Stadt unterwegs, um mit Mitarbeitern über die Ereignisse zu reden.
Bücher über den Iran stehen im Lokal sichtbar auf einem Brett und an der Mauer hängt eine Fotocollage mit Impressionen aus dem Land. Im Restaurant ist es zunächst eher ruhig, bis auf Geschäftsleute, die ihr Essen zum Mitnehmen bestellen. Doch bald füllt sich das Lokal mit Iranern, die gerne mit der Presse reden. Der Grundtenor: Hoffnung auf Demokratie und Veränderung, aber auch Sorge um Angehörige im Land. Und: Sie sind glücklich darüber, dass über sie und ihr Land berichtet wird.