Luxair

Flug der neuen Embraer-Maschine gecancelt – anderer Flug wegen Sandsturm umgeleitet

Der Start der neuen Embraer E195-E2 wurde gestrichen, ein weiterer Flug wegen Sandsturms umgeleitet. Technische Irregularitäten und Wetterbedingungen beeinflussen den Betrieb und sorgen für Aufsehen bei Luxair.

173 Passagiere warten am Flughafen wegen Flugumleitung während Reiseverzögerung und Flugänderung

Die neue Embraer-Maschine von Luxair blieb am Montag am Boden Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Luxair-Flüge sorgen derzeit für Schlagzeilen: Am Montag wurde der Flug LG6991 nach Mailand gestrichen, wie auf der Webseite des Luxairport einzusehen ist. Die neue Embraer E195-E2 hatte eigentlich um 6.30 Uhr am Findel abheben sollen. Das Wort berichtete am Montag als Erstes über den Ausfall. Laut Luxair falle dies unter den normalen Flugbetrieb, wie die Zeitung berichtet. Details zu der Streichung habe die Fluggesellschaft nicht genannt. Das Tageblatt wartet derzeit noch auf die Beantwortung seiner eigenen Presseanfrage an Luxair.

Das ist nicht der erste Vorfall seit der Inbetriebnahme der Maschine: Nur zwei Tage nach der offiziellen Einweihung der Embraer E195-E2 am 17. Januar musste sie kurz nach dem Start aus Sicherheitsgründen auf dem Weg nach Mailand zurückkehren. Für die Embraer E2 gelten vorübergehende Betriebsbeschränkungen bei „Bodenfrostnebel in Verbindung mit extrem eingeschränkter Sicht und niedrigen Temperaturen“. Grund für die Einschränkungen sei ein „technisches Phänomen, das bei bestimmten Pratt&Whitney-Triebwerken festgestellt wurde und unter bestimmten Bedingungen zu unerwünschten Auswirkungen beim Bodenbetrieb führen kann“, wie aus einer parlamentarischen Anfrage an Transportministerin Yuriko Backes (DP) hervorging.

Mehrere Zwischenfälle

Eine weitere Luxair-Maschine erreichte am Samstag nicht ihr vorgesehenes Ziel. Dieses Mal aufgrund „ungünstiger Wetterbedingungen“, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom Samstag hervorgeht. Der Flug LG 933 von Luxemburg nach Djerba (Tunesien) musste aufgrund eines Sandsturms umgeleitet werden. Die 173 Passagiere landeten sicher im rund 425 km (mit dem Auto) vom eigentlichen Zielort entfernten Enfidha (Tunesien). Dort konnte das Flugzeug betankt werden und nach Luxemburg zurückkehren.

Am Sonntag sei ein zusätzlicher Flug organisiert worden, um die Passagiere nach Djerba zu bringen.

Am 14. Januar musste eine Maschine wegen einer technischen Meldung auf dem Weg nach Malaga nach Luxemburg zurückkehren. Und am 22. Januar musste wiederum eine De Havilland Canada Dash 8-400 aufgrund eines defekten Sensors in Nice notlanden. (WiR)

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2 Kommentare
Manfred Reinertz Barriera 03.02.202609:17 Uhr

Was ist denn nur los bei Luxair, die Flugzeuge sind die nicht mehr in Ordnung_.....

jean-pierre goelff 02.02.202619:49 Uhr

...und wer hat da wohl diesen Schönwetterflieger bestellt und gekauft?Schlechte Reklame für Luxair und das Ländle!

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