„Standardprozedur“ für CGDIS
Ryanair-Maschine meldet Bremsenproblem und landet sicher in Luxemburg
Ein gemeldetes Problem am Bremssystem eines Passagierflugzeugs hat am Dienstagabend am Flughafen Luxemburg einen vorsorglichen CGDIS-Einsatz ausgelöst. Die Landung verlief anschließend ohne Zwischenfälle.
Ein Ryanair-Flugzeug hatte Probleme mit den Bremsen Symbolbild: Paul Ellis/AFP
Nach der Meldung eines möglichen Problems mit den Bremsen eines Passagierflugzeugs von Ryanair sind die Rettungskräfte des CGDIS am Dienstagabend am Flughafen Luxemburg vorsorglich in Bereitschaft versetzt worden. Der Fluglotsenturm des Findel hatte das CGDIS um 21.30 Uhr alarmiert, bestätigt ein Sprecher des CGDIS auf Tageblatt-Nachfrage.
Die Berufsfeuerwehr des Flughafens positionierte sich entlang der Landebahn, während die Maschine anflog. Das Flugzeug konnte anschließend ohne Probleme landen. Nach der Landung kontrollierten die Einsatzkräfte die Temperatur der Bremsen mithilfe einer Wärmebildkamera. Anschließend kühlten sie die Bremsen mit Lüftern ab.
Laut dem Pressesprecher handelte es sich um eine „Standardprozedur“. Es wurde niemand verletzt.
Ryanair kontaktierte das Tageblatt am Mittwoch um Stellung zu dem Vorfall zu nehmen. Die Fluggesellschaft schreibt, dass bei der Landung „ein geringfügiges technisches Problem“ aufgetreten sei. Die Passagiere hätten die Maschine wie gewohnt verlassen können. Anschließend sei das Flugzeug von Technikern inspiziert und für den weiteren Betrieb freigegeben worden, bevor es am selben Tag nach Dublin zurückgeflogen sei.
(DJ/WiR)