Keine Züge in Richtung Trier

CFL beginnt am Montag die zweite Phase ihrer Sommerarbeiten

Tausende Tonnen neuer Schotter, Gleiserneuerungen und Brückenarbeiten: Die CFL nutzt den Spätsommer für eine Generalüberholung. Für viele Reisende bedeutet das allerdings den Umstieg auf die Straße.

Vom 24. August bis einschließlich 20. September fahren keine Züge zwischen Luxemburg und Trier

Vom 24. August bis einschließlich 20. September fahren keine Züge zwischen Luxemburg und Trier Foto: Editpress/Julien Garroy

Die CFL geht in die zweite Phase ihrer Sommerarbeiten. Ab Ende August werden erneut mehrere Bahnstrecken für Wartungs- und Modernisierungsarbeiten gesperrt. Besonders betroffen sind die Verbindungen zwischen Luxemburg und Trier sowie die Nordstrecke. Für die betroffenen Fahrgäste stehen zahlreiche Ersatzbusse bereit.

Keine Züge zwischen Luxemburg und Trier

Die wohl weitreichendste Einschränkung betrifft die Verbindung nach Deutschland. Vom 24. August bis einschließlich 20. September fahren keine Züge zwischen Luxemburg und Trier.

Für die Fahrgäste steht inzwischen das konkrete Ersatzangebot fest:

  • Die Buslinie L30 verbindet Luxemburg mit Wasserbillig und bedient alle Haltestellen, die in der Regel vom Zug angefahren werden. Sie fährt von Montag bis Freitag im Stundentakt.
  • Die L31 fährt von Luxemburg zu den SWT Stadtwerken bzw. Balduinsbrunnen in Trier und zurück nach Luxemburg. Dabei werden Cents, Contern, Oetringen, Munsbach, Mertert, Wasserbillig, Igel, Trier-Zewen, Trier-Euren, Trier (Südbahnhof) und Trier (SWT Stadtwerke) bedient. Allerdings gilt zu beachten, dass die angefahrenen Haltestellen je nach Fahrtrichtung variieren.
  • Die L32 verkehrt auch zwischen Luxemburg und Trier Pallien und Trier (Balduinsbrunnen/Hauptbahnhof). Abfahrt ist hier alle 30 Minuten.
  • Zwischen Wasserbillig und Trier verkehren außerdem die Linien L33 und L34. Erstere verkehrt zu den Hauptverkehrszeiten im Stundentakt und bedient die Haltestellen Wasserbillig, Konz (Dammstraße), Konz (Brunostraße) und Trier (Südbahnhof). Die Linie L34 fährt montags bis samstags ebenfalls stündlich.

Eine Besonderheit gilt für die zweite Septemberhälfte: Vom 14. bis zum 20. September fahren zwischen Luxemburg und Wasserbillig wieder RE11-Züge, allerdings mit angepasstem Fahrplan. Die RB87 bleiben eingestellt. Zwischen Wasserbillig und Trier gibt es weiterhin keinen Zugverkehr.

Das wird gemacht

Die CFL saniert in dieser Zeit unter anderem die Grenzbrücke zwischen Wasserbillig und Deutschland gemeinsam mit der DB InfraGo. Vorgesehen sind Reparaturen am Bauwerk sowie Arbeiten an Gleisen, Abdichtung und Entwässerung.

Auch auf der Strecke selbst wird kräftig gearbeitet. Mit einem speziellen Erneuerungszug sollen 11,4 Kilometer Gleise und 19.000 Schwellen ausgetauscht werden. Hinzu kommen rund 7.000 Tonnen neuer Schotter. Weitere Arbeiten finden zwischen Wecker und Roodt statt, wo die Zugangswege (Zugang des CFL-Personals zu den Bahnanlagen) sowie die Kabelkanäle für Telekommunikations- und Signalkabel erneuert werden.

Nordstrecke wird ebenfalls unterbrochen

Auch auf der Strecke Luxemburg–Ettelbrück–Ulflingen–Gouvy und Kautenbach–Wiltz müssen sich Reisende auf Einschränkungen einstellen. Vom 24. August bis zum 14. September fahren zwischen Ettelbrück und Gouvy keine Züge. Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen Kautenbach und Wiltz unterbrochen. Ersatz bieten die Buslinien L14 bis L17.

Das wird gemacht

Die CFL nutzt die Sperrung für umfangreiche Gleisarbeiten. Zwischen Fünfbrunnen (Cinqfontaine) und Ulflingen werden auf 5,2 Kilometern die Gleise erneuert. Dabei werden 4.300 Schwellen und 11.500 Tonnen Schotter ausgetauscht beziehungsweise neu verteilt. Zwischen Kautenbach und dem Haltepunkt Paradiso kommen weitere 1,1 Kilometer Gleiserneuerung hinzu.

Darüber hinaus werden die Felswände entlang der Nordstrecke gesichert. Auf einer Länge von 300 Metern sollen Metallnetze künftig verhindern, dass Steine auf die Gleise fallen. Auch verschiedene Bahnhöfe und Haltestellen werden während der Sperrung repariert, gereinigt und instand gesetzt.

Die CFL empfiehlt Fahrgästen, wegen möglicher Verzögerungen durch den Straßenverkehr zusätzliche Zeit einzuplanen. Vor der Fahrt sollten die aktuellen Verbindungen über die CFL-Fahrplanauskunft oder die Apps CFL go und mobiliteit.lu geprüft werden. (DJ)

Dieser Artikel wurde zum ersten Mal am 11. August veröffentlicht.

3 Kommentare
Luxmann 24.08.202610:29 Uhr

An der ostlinie wird seit jahren herumgewerkelt.
Unverstaendlich,dass immer noch ein teilstueck vor Oetrange nur eingleisig ist,was potenziell zu verspaetungen fuehrt.

jean-pierre goelff 13.08.202617:04 Uhr

Daat sin keng einfach Aarbichten;mee den Grand Duché investeïert dach immens vill an d'CFL,kuckt dach emol waat esou bei der SNCF an bei der DB getriwwelt gët.Ech ärf jo unhuêlen dass daat och Nuëtschantié'en sin,oder?

Nomi 11.08.202614:04 Uhr

Wann eng Streck, fir Arbechten muss zo'u gemach ginn, dann mussen an der Zeit all , all Arbechten ob der Streck an der selweschter Zeit gemeet ginn, dei' mussen gemeet ginn !

Net 20 Mol rem een Chantier anriichten an weider mam Jabel !

Mein Papp war ob der Bunn, an an den 60er bis 80er ass nie eng Streck komplett fir Arbechten e puer Deeg zo'u gemeet ginn. Do sin di meecht Arbechten teschend den Zich erleedegt ginn !

Claude antwortete am 11.08.202616:25 Uhr

Dann hunn se jo awer bestëmmt ni Gleisen ersaat! Dofir muss dat haut eben nogeholl ginn.

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