Feminismus in Luxemburg

Kollektiv „Megaphone“ übt Kritik an der Plattform „Journée internationale des femmes“

Die Protestschilder sind verstaut, die Banderolen zusammengefaltet: Der feministische Kampftag ist längst vorbei. Die Debatte, wie politisch und radikal er sein muss, aber nicht. Weder im Ausland noch in Luxemburg.

Geschlossen für den Feminismus? Im Rahmen der „marche féministe“ kam es 2026 zu Diskussionen über die politische Ausrichtung des Frauenkampftages

Geschlossen für den Feminismus? Im Rahmen der „Marche féministe“ kam es 2026 zu Diskussionen über ihre politische Ausrichtung Foto: Editpress/Alain Rischard

Es ist der 8. März 2026. In Luxemburg-Stadt spielt das Orchester, die Fahnen wehen, die Menschenmasse bewegt sich auf den „Pont Adolphe“ zu. Eine Gruppe vermummter Personen drängt sich nach vorn, geht zu Boden. Sie halten Grabsteine aus Pappe hoch. Darauf stehen keine Namen, sondern Zahlen*: „165 Mädchen starben im Iran durch den Angriff der USA und von Israel“, „Eine von drei Frauen erlebt im Kongo sexualisierte Gewalt durch modernen Kolonialismus“.

Wer hinter den Grabsteinen steckt

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