Die Escher Wasserreserven sind knapp und die Gemeinde rationiert das Trinkwasser in den Schrebergärten. Für die Gärtner beginnt ein täglicher Kampf um die Ernte – und ein Test für die Gemeinschaft.
Nach elf Tagen der bereits dritten Hitzewelle dreht sich das Wettergeschehen. Das Wochenende bringt eine willkommene Verschnaufpause, doch die Trockenheit bleibt das dominierende Thema. Der Regen verteilt sich nämlich weiterhin höchst ungleich.
Bereits seit Wochen ist das CGDIS in erhöhter Alarmbereitschaft: Aufgrund der extremen Trockenheit rückt die Feuerwehr bei Feldbränden sofort mit „massiven Mitteln“ aus. Wie das CGDIS den massiven Anstieg der Einsätze bewältigt.
Das CGDIS musste am Montagabend in Luxemburg zu acht Brandeinsätzen ausrücken. Am Dienstag warteten noch einmal vier Brände auf die Feuerwehrleute. Bisher.
Die Wasserwirtschaftsverwaltung ruft wegen anhaltender Trockenheit die „phase de vigilance“ aus. Einwohner und Unternehmen werden zu sparsamem Wasserverbrauch aufgerufen, um die Versorgung zu sichern und Umweltressourcen zu schützen.
Die Pegelstände in den Flüssen sind wegen der Hitze und Dürre zu niedrig. Das gefährdet die Biodiversität. Aussicht auf Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Es wird zu spürbaren Veränderungen im ökologischen Gleichgewicht kommen.
Die hohen Temperaturen sorgen für schlechte Bedingungen in den Flüssen und gefährden die Pflanzen. Deshalb ist die Wasserentnahme mit sofortiger Wirkung verboten. Es gibt aber eine Ausnahme.