BIL-Verkauf

Luxemburger Staat hält an Anteilen fest

Die Luxemburger BIL steht laut einem Bericht der „Financial Times“ erneut zum Verkauf. Laut Finanzminister Gilles Roth will der Luxemburger Staat seine Anteile behalten.

Die BIL steht laut dem Wirtschaftsblatt „Financial Times“ erneut zum Verkauf

Die BIL steht laut dem Wirtschaftsblatt „Financial Times“ erneut zum Verkauf Foto: Editpress/Julien Garroy

Der Luxemburger Staat will weiterhin Aktionär bei der „Banque Internationale à Luxembourg“ (BIL) bleiben. Das bestätigte Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Montag gegenüber RTL. Zuvor hatte die Financial Times über den erneuten Verkauf der Luxemburger Traditionsbank berichtet.

„Die BIL ist eine zentrale Bank in Luxemburg, die 1.555 Mitarbeiter hat, die im Interesse von Land und Leuten arbeiten“, sagte Roth. Weil es sich um eine systemische Bank handele, stehe der Staat zu ihr. Der Staat übernehme seine Verantwortung und werde seine Aktien nicht verkaufen.

Den Bericht der Financial Times wollte Roth nicht kommentieren. Er könne und dürfe sich dazu nicht äußern.

Legend Holdings prüft Verkauf

Nach Angaben der Financial Times hat der chinesische Eigentümer Legend Holdings den Verkaufsprozess für die Luxemburger Traditionsbank gestartet und arbeitet dazu mit Goldman Sachs zusammen. Angeboten wird der 90-Prozent-Anteil an der 1856 gegründeten Bank. Erste Gebote werden laut Financial Times gegen Ende des Monats erwartet. Das Wirtschaftsblatt schätzt den Wert der Bank auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Luxemburger Staat hält rund 10 Prozent an der BIL. (les)

1 Kommentare
Manfred Reinertz Barriera 22.09.202606:37 Uhr

Der Staat hat seine eigene Bank, braucht also keine Beteiligungen in anderen Banken vor Ort , sollte seine Beteiligungen also vermarkten und den Erlös einkassieren....denn sowieso mit 10 % hat er nicht viel zu reden oder zu entscheiden … Schaumschlägerei!

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