Brüssel

EU-Verteidigungsminister beraten über Patriot-Raketen für die Ukraine

Die EU-Verteidigungsminister beraten in Brüssel über zusätzliche Patriot-Systeme für die Ukraine. Zudem geht es um weitere Möglichkeiten, die militärische Unterstützung für Kiew auszubauen.

Ein US-amerikanisches MIM-104 Patriot Flugabwehrraketen-System

Ein US-amerikanisches MIM-104 Patriot Flugabwehrraketen-System Foto: Christophe Gateau/dpa

Die Verteidigungsminister der EU beraten am Montag in Brüssel unter anderem darüber, wie die Ukraine mit mehr Raketen des US-Luftabwehrsystems Patriot ausgestattet werden kann. Ein Vorschlag sieht nach Angaben eines ranghohen EU-Beamten vor, dass Mitgliedstaaten ihren Platz in der Warteschlange für Bestellungen mit der Ukraine tauschen. Das Patriot-System spielt eine zentrale Rolle beim Schutz vor ballistischen Raketen aus Russland.

Grundsätzlich wird es bei dem Treffen darum gehen, in welchen Bereichen die EU ihre Unterstützung Kiews noch verstärken kann. Ein weiteres Thema des Treffens ist der erste Bericht zur Verteidigungsfähigkeit der EU, den die Europäische Verteidigungsagentur erstellt hat.

2 Kommentare
Manfred Reinertz Barriera 28.09.202617:43 Uhr

Dieser Raketentyp ist viel zu teuer und die Ukraine ist viel zu korrupt. Das ist das Dilemma......das sich der EU stellt, auch wenn man das Land unterstützen muss gegen Putins Russland…

Manfred Reinertz Barriera 28.09.202617:31 Uhr

Falls die Ukraine die Dinger selbst herstellen kann und darf, sollte sie das tun; vielleicht bringt sie damit Putin zur Raison, aber das ist zweifelhaft…es sei denn, sie setzt sie wie Russland auch gegen zivile Ziele in Russland ein.....wie Putin eben.

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