Die AfD in Sachsen-Anhalt peilt bei der Landtagswahl „45 Prozent plus X“ an. Spitzenkandidat Siegmund bereitet sich mit Sofortprogramm und geschultem Personal aufs Regieren vor – und die Brandmauer bröckelt.
Die AfD wird auch künftig vom Spitzenduo Alice Weidel und Tino Chrupalla geführt. Beim Parteitag werden beide im Amt bestätigt, er mit einem Dämpfer, sie mit leicht besserem Ergebnis.
Erfurt steht ein politisch aufgeladenes Wochenende mit AfD-Bundesparteitag und Gegenprotesten bevor: Die Rechtspopulisten wollen vor den Ost-Wahlen Geschlossenheit demonstrieren. Es gibt zudem Hinweise, dass sich die Partei weiter radikalisiert.
Sahra Wagenknecht hoffte auf eine gemeinsame Bühne mit Alice Weidel im Wahlkampf. Die AfD-Chefin ließ die Anfrage ins Leere laufen – mit einem Hinweis auf die Fünf-Prozent-Hürde.
Ulrich Siegmund präsentiert sich in Sachsen-Anhalt als Kümmerer, schafft Bürgernähe. Dabei platziert der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen seine radikalen Botschaften. Sein Ziel: die absolute Mehrheit.
Die AfD kann bei jungen Menschen punkten – das hat nicht zuletzt die Wahl vergangene Woche in Rheinland-Pfalz gezeigt. Ein häufig genannter Grund: die Social-Media-Strategie der Rechtspopulisten. Was ist dran?
Wer folgt nach 15 Jahren Winfried Kretschmann, dem ersten grünen Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes? Cem Özdemir und Manuel Hagel liegen laut Umfragen eng beieinander und dürften auch bald eine Koalition bilden. An dritter Stelle liegt die AfD.
Ein weiterer AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft: diesmal in Westdeutschland. Schritte in Richtung Verbotsverfahren werden gefordert.
Vorwürfe von Vetternwirtschaft und Korruption in der AfD werden zur Belastungsprobe in diesem Wahljahr: Nach Sachsen-Anhalt gibt es auch in Niedersachsen Zoff, der die Parteispitze beschäftigt.