Michael Showalters „Verity“ macht ein Manuskript zum Ausgangspunkt eines Spiels mit Wahrheit, Begehren und Projektion. Die Colleen-Hoover-Adaption verspricht einen Thriller über die Macht des Erzählens, baut aber vor allem auf Mystery und Enthüllungen.
Es ist mehr als ein Film über das Boxen in Luxemburg und über die Boxer aus dem Kongo, die in den 70er Jahren ins Großherzogtum kamen. Regisseur Alain Tshinzas Dokumentarstreifen „Boxing Stories“ ist auch eine Zeitreise in jene Jahrzehnte, als der Faustkampf hierzulande boomte, und ein Film über das Minett und seine Menschen.
La 49e édition du Festival du film italien de Villerupt, présentée ce mercredi à la presse, se déroulera du 23 octobre au 8 novembre. La cérémonie d’ouverture à l’Arche sera suivie de la projection du film „Le Train des enfants“ (2024) de Cristina Comencini, avec Barbara Ronchi et Stefano Accorsi.
Mit „Äppel a Bieren“ bringt Regisseur Lukas Grevis einen persönlichen Coming-of-Age-Roadmovie ins Kino. Mit minimalem Budget und einem internationalen Netzwerk gedreht, wurde die Reise durch Europa auch für das junge Team zur Belastungsprobe.
Alejandro G. Iñárritu macht aus Tom Cruise einen Ölmagnaten, aus der Klimakatastrophe eine Farce und aus der Farce schließlich eine Frage nach der Wirksamkeit von Kunst. „Digger“ ist ein Film über eine aus den Fugen geratene Welt – und darüber, ob Satire noch mit der Wirklichkeit Schritt halten kann, die längst selbst wie Satire erscheint.
Das Tageblatt präsentiert in loser Serie Meisterwerke der Filmgeschichte, die 2026 ein Jubiläum haben – dieses Mal Friedrich Wilhelm Murnaus „Faust“-Verfilmung von 1926 mit Gösta Ekman und Emil Jannings. Dem Regisseur, der früh nach Hollywood ging, blieb eine Karriere im Tonfilm auf tragische Weise verwehrt.
In „El deshielo“ verbindet Manuela Martelli das Verschwinden einer jungen Skifahrerin mit den Nachwirkungen der chilenischen Diktatur. Überwiegend aus der Perspektive eines Kindes erzählt, gewinnt der Film seine Spannung aus Andeutungen, Auslassungen und einer Stille, in der das Unausgesprochene Raum erhält.
Dans „Dégel“ (The Meltdown), la cinéaste, actrice et scénariste chilienne Manuella Martelli entrelace habilement les traumatismes de deux pays longtemps privés de liberté, sonde le monde des non-dits vu par les yeux d’une enfant. Un film d’atmosphère suggestif, qui évoque indirectement la sortie progressive de la dictature de Pinochet. Rencontre.
Ridley Scott kehrt mit „The Dog Stars“ einmal mehr zur Science-Fiction zurück und entwirft eine postapokalyptische Welt zwischen Survivaldrama, Western und Horror, die sich allzu oft in der eigenen Trostlosigkeit verliert.
„Teenage Sex and Death at Camp Miasma“, der neue Film von Jane Schoenbrun führt von „Psycho“ über Giallo und „Halloween“ bis zu „Scream“, „Scary Movie“ und zur heutigen Rebootkultur – und sucht unter abgenutzten Formeln nach echten Gefühlen.
David Robert Mitchell schickt die amerikanische Vorstadt zurück in die Urzeit. „The End of Oak Street“ ist Dinosaurierfilm, Familiendrama und zugleich eine eigenwillige Hommage an das Kino Steven Spielbergs.
Während drei Abenden können sich Besucher nicht nur auf sechs kostenlose Filmvorführungen, sondern auch auf Animationen und kulinarische Angebote freuen.
Le monde du cinéma, particulièrement au Luxembourg, est dominé par un groupe social plutôt privilégié, dit le metteur en scène Moritz Schönecker. Avec le projet Juvénile Productions, il permet à une nouvelle scène d’émerger.
Curry Barker präsentiert sein Langfilmdebüt: In „Obsession“ entwickelt sich der Wunsch nach Liebe zum Horrortrip. Wie der Film Gewalt, Beziehungen und Kontrolle behandelt.
Le film „Silent Friend“ allie science, philosophie et art cinématographique: il explore la communication végétale et la conception de la nature chez Goethe – un regard fascinant sur la nature, la conscience et les liens humains. Rencontre avec la cinéaste Ildiko Enyedi.
Mit Steven Spielbergs „Disclosure Day“ und „Project Hail Mary“ von Phil Lord und Christopher Miller träumt das Blockbuster-Kino in diesem Jahr wieder von menschlicher Gemeinschaft in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung. Brutal naiver Optimismus, der mitreißt.
Vincent Garenq widmet sich in seinem neuen Spielfilm „L’Abandon“ den letzten Tagen des Lehrers Samuel Paty: Er wurde 2020 ermordet und enthauptet, nachdem er im Unterricht Mohammed-Karikaturen thematisiert hatte.
Das Tageblatt präsentiert in der losen Film-Serie „Flashback“ Meisterwerke der Filmgeschichte, die 2026 ein Jubiläum feiern – so wie Wim Wenders’ „Im Lauf der Zeit“ von 1976. Die deutsche Version eines aus den USA stammenden Genres.