Nach Kündigung von Lactalis

Ekabe-Bauern haben sich mit Luxlait getroffen – Liegt ein Vertrag auf dem Tisch?

Die Luxemburger Milchbauern, deren Abnahmeverträge von Lactalis gekündigt wurden, haben möglicherweise ein Angebot von Luxlait erhalten.

Die Molkerei Ekabe in der Nähe von Eschweiler

Die Molkerei Ekabe in der Nähe von Eschweiler Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy

Gibt es eine Lösung für die Luxemburger Ekabe-Bauern? Laut Tageblatt-Informationen haben sich Vertreter der betroffenen Bauern und die Direktion von Luxlait am Dienstag auf dem Luxlait-Gelände in Roost getroffen. RTL berichtet am Mittwochmorgen, dass den Bauern dort ein Vertrag präsentiert worden sei und dass die Landwirte „bis 25. September Zeit haben, diesen zu unterschreiben“.

Weitere Informationen wollen die Bauern am Donnerstag mitteilen. Dafür ist eine Pressekonferenz auf einem Bauernhof in der Nähe der Ekabe-Molkerei geplant.

15 Prozent der Luxemburger Milch

Die Molkerei Ekabe in Eschweiler gehört zum französischen Lebensmittelkonzern Lactalis. Ende Mai war bekannt geworden, dass Lactalis den Abnahmevertrag mit den 68 Luxemburger Bauern zum 31. März 2027 kündigen will. Die Bauern, die sich in der Kooperative Prolek vereinigt haben, produzieren rund 15 Prozent der Milch in Luxemburg. Mit der Lactalis-Entscheidung droht ihnen kommendes Jahr, keinen Abnehmer für ihre Milch mehr zu haben.

Neben Luxlait waren auch die Nahrungsmittelgruppen Arla und Hochwald Milch im Gespräch. Den Standort Eschweiler will Lactalis nicht aufgeben.

2 Kommentare
Grober J-P. 17.09.202609:31 Uhr

"Den Standort Eschweiler will Lactalis nicht aufgeben. " Also, bleibt nur noch eine feindliche Übernahme! Lex, machen Sie diesmal was Konkretes. Sonderkredit an die Bauern, nicht einfach zusehen wie alles den Milchbach runtergeht.
"Lactalis, au cœur des campagnes et des foyers" " Liés aux hommes" " Nourrir l'avenir" laut Webseite.
Lächerlich, nourrir notre tirelire!
"L'entreprise est condamnée par la justice et mise en cause à diverses reprises, notamment pour fraudes graves sur la sécurité alimentaire[13], pollution des milieux aquatiques[14], utilisation de paradis fiscaux[15] et des méthodes commerciales brutales" (Wikipedia).
Und die Besniers sammeln die Milliarden!

Manfred Reinertz Barriera 16.09.202619:43 Uhr

Zu hoffen dass unsere Bauern eben mit Luxlait eins werden...

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